Mo, 24. September 2018

In der Szene bekannt

18.08.2018 09:38

Klagenfurterin (30) starb an einer Überdosis

Eine 30-jährige Klagenfurterin ist in der Nacht zum Freitag an einer Überdosis gestorben. Sie ist damit die 12 Drogentote in diesem Jahr. Gefunden hat sie ein Bekannter, bei dem sie zu Besuch gewesen ist.

Der 38-Jährige, beim dem die Frau zu Gast war, wollte sie Freitagvormittag aufwecken. Als er in ihr Zimmer kam, fand er sie leblos auf. Er schlug Alarm; aber für seine Freundin gab es keine Rettung mehr. Der Notarzt konnte nur ihren Tod feststellen.

Die Polizei fand in dem Zimmer, in dem sie geschlafen hatte, mehrere Gegenstände, die auf längeren Drogenkonsum schließen lassen. Darunter Einwegspritzen und verschiedene Medikamente. Auch war der körperliche Zustand der Frau vor dem Tod schon nicht mehr der Beste. Die Staatsanwaltschaft hat eine Obduktion angeordnet.

Dabei wurde als Todesursache eine Hirnschwellung und Atemlähmung auf Grund eines Medikamentenmix und Suchtgift sowie Alkohol festgestellt. Polizeisprecherin Waltraud Dullnig: „Ob die Frau schon länger in der Drogenszene bekannt war, ist Gegenstand von Ermittlungen. Auch ist noch nicht klar, welche Medikamente die Frau genau eingenommen hat. Es könnten Drogenersatzmedikamente sein oder solche, die aufgrund einer Krankheit notwendig sind.“ Das Landeskriminalamt Kärnten wird noch weitere Erhebungen durchführen.

Serina Babka
Serina Babka

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Eingeloggt als 
Nicht der richtige User? Logout

Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung.

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Kärnten
Aktuelle Schlagzeilen

Newsletter

Melden Sie sich hier mit Ihrer E-Mail-Adresse an, um täglich den "Krone"-Newsletter zu erhalten.