Regierungsbeschluss

Mehr Pension per Gesetz – FPÖ will Einmalzahlung

Österreich
18.08.2018 05:20

ÖVP und FPÖ winken mit einem Pensionszuckerl: Die Bezieher kleiner Renten sollen ein kräftigeres Plus als die Inflationsanpassung in der Höhe von zwei Prozent erhalten. Außerdem soll es noch eine Einmalzahlung, vermutlich hundert Euro, geben. Ein entsprechender Beschluss soll am Mittwoch gefasst werden.

„Besonders Bezieher von kleinen und mittleren Pensionen sind von der Teuerung stärker betroffen. Uns ist es wichtig, dass von der Pensionserhöhung vor allem Bezieher kleinerer Pensionen besonders profitieren“, betont Bundeskanzler Sebastian Kurz. Gemeinsam mit Vizekanzler Heinz-Christian Strache und Sozialministerin Beate Hartinger-Klein verspricht er nun die Pensionserhöhung.

Bundeskanzler Sebastian Kurz, Vizekanzler Heinz-Christian Strache und Sozialministerin Beate Hartinger-Klein (Bild: APA/ROBERT JAEGER)
Bundeskanzler Sebastian Kurz, Vizekanzler Heinz-Christian Strache und Sozialministerin Beate Hartinger-Klein

„Ältere Generation hat Recht auf fairen Anteil am Aufschwung“
„Gerade unsere ältere Generation, welche ein Leben lang hart gearbeitet und Österreich wiederaufgebaut hat, hat ein Recht auf einen fairen Anteil am Aufschwung und Erhöhung ihrer Pension“, so Strache. Und Hartinger-Klein ergänzt: „Unsere ältere Generation hat ihr Leben lang für unsere Gesellschaft Enormes geleistet. Da ist es ein Akt der Gerechtigkeit, diesen Personen mit einer ordentlichen Pensionserhöhung unsere Wertschätzung zu zeigen.“

(Bild: stock.adobe.com, krone.at-Grafik)

Am Freitag wurde der statistisch errechnete Anpassungswert an die Inflation veröffentlicht - dieser beträgt zwei Prozent. Bei der jährlichen Pensionsanpassung soll für die Bezieher kleiner Renten im kommenden Jahr nun nicht nur dieser Wert abgegolten werden, die Erhöhung soll darüber hinaus gehen. Strache stellt außerdem eine Einmalzahlung - vermutlich in der Höhe von 100 Euro - in Aussicht.

Maßnahme dürfte 140 Millionen Euro kosten
 Die genauen Summen werden in den kommenden Tagen im Sozial- und Finanzministerium errechnet. Dem Vernehmen nach soll die Pensionserhöhung rund 140 Euro Millionen kosten.

Richard Schmitt
Richard Schmitt
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