Mi, 19. September 2018

Tatrekonstruktion

16.08.2018 15:57

Mordfall Fritzens: U-Haft um 2 Monate verlängert!

Im Mordfall Fritzens wurde am Donnerstag die U-Haft über den Tatverdächtigen (74) um zwei Monate verlängert. Der Mann hatte laut Staatsanwaltschaft gestanden, seinen Bekannten, Elmar R., im Frühjahr 2016 getötet zu haben. Der Verdächtige spreche mittlerweile von Notwehr. Im September soll es eine Tatrekonstruktion geben.

Neben der geplanten Tatrekonstruktion wurde auch ein psychiatrisches Gutachten in Auftrag gegeben. Der Beschuldigte wolle dabei aber offenbar nicht mitwirken, heißt es vonseiten der Innsbrucker Staatsanwaltschaft.

Leiche in Plastiksack verscharrt
Die Leiche von Elmar R. war am 30. April in der Nähe des Fritzener Fußballplatzes bei Flurreinigungsarbeiten entdeckt worden. Sie steckte in einem Plastiksack, der oberflächlich eingegraben und mit Ästen bedeckt war. Eine DNA-Analyse bestätige Wochen später, dass es sich bei dem Toten um den seit Juli 2016 als abgängig gemeldeten Tiroler handelt.

Das Opfer stammte ursprünglich aus Wörgl und hatte zuletzt in Innsbruck gewohnt. Für die Ermittler sei er „kein Unbekannter“, hieß es, hatte die Justiz doch in den 1980er- und 1990er-Jahren zahlreiche Verfahren gegen den Mann wegen Eigentums-und Suchtmitteldelikten geführt.

Angriff auf Kopf
Der 75-Jährige wurde den Ermittlern zufolge durch „einen schweren Angriff auf den Kopf“ getötet. Zudem soll der Fundort des Toten nicht mit dem Tatort ident sein. Die Leiche wurde offenbar dorthin gebracht und versteckt.

500 Spuren gesichert
Der Tatortgruppe sei es trotz der „schwierigen Bedingungen“ - immerhin betrug die Liegezeit der Leiche rund zwei Jahre - gelungen, über 500 Spuren zu sichern und zu bearbeiten. Zwei der biologischen Spuren hätten schließlich zum Beschuldigten geführt.

 krone.at
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