Mitinsasse gequält?

Teenie-Mord: Psychoterror in der Zelle!

Österreich
15.08.2018 06:00

Es geschah im Sommer 2014, in einem Partykeller in Graz: Sebastian S. (17) erschoss einen gleichaltrigen Freund, vor den Augen einer 15-Jährigen. Bei seinem Prozess wurde der als geistig abnorm geltende Täter zu 13 Jahren Haft verurteilt. Im Gefängnis soll er nun einen Mithäftling sexuell misshandelt haben.

In seiner Kindheit quälte er Meerschweinchen und Hamster, später schoss er einem Buben mit einer Gaspistole ins Gesicht. Dann die tödliche Bluttat. Während seiner U-Haft ließ sich Sebastian S. „Vendetta“ und „§75“ - den Mordparagrafen - auf den Körper tätowieren. Mehrere Gerichtsgutachter diagnostizierten ihm eine schwere Persönlichkeitsstörung und große Gefährlichkeit.

Seit 2015 war der Steirer in der Jugendhaftanstalt Gerasdorf in Niederösterreich, untergebracht. Nun steht er unter dem Verdacht, gemeinsam mit einem anderen Häftling einen Mitinsassen körperlich und seelisch gequält zu haben. In der Zelle des mutmaßlichen Opfers soll es auch zu sexuellen Übergriffen gekommen sein. Sebastian S. bestreitet das Verbrechen. Seine Anwältin Astrid Wagner: „Mein Klient wurde Opfer einer Intrige.“ Der heute 21-Jährige ist jetzt in ein anderes Gefängnis, nach Wien-Mittersteig, verlegt worden. Gegen ihn läuft ein Ermittlungsverfahren.

Martina Prewein, Kronen Zeitung

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