Sa, 18. August 2018

Ergreifendes Posting

07.08.2018 15:13

Keine gute Mama? Serena deutet Psycho-Probleme an

Die letzte Woche war nicht einfach, sagt sie. Serena Williams wendet sich erstaunlich offen an ihre Fans. Via Instagram sinniert der Tennis-Superstar tiefgehend über ihre diffuse Gefühlslage nach der Geburt ihrer Tochter Alexis - und deutet damit psychische Probleme an.

Serena bringt den Begriff postpartale Stimmungskrise ins Spiel, landläufig „Babyblues“ genannt. Schließlich befalle sie immer wieder das Gefühl, „keine gute Mutter zu sein und nicht genug für mein Baby zu tun“. Sie habe mehrere Artikel darüber gelesen und sei zur Erkenntnis gelangt, dass die Verstimmungen unbehandelt bis zu drei Jahre lang dauern können, schreibt sie auf Instagram.

Aus in Runde eins
Töchterchen Alexis kam vor elf Monaten zur Welt. Serena hatte von Beginn an klargemacht, dass die Schwangerschaft nicht das Ende ihrer Tennis-Karriere bedeuten würde. Und in der Tat: Wenige Monate nach der Entbindung stand sie wieder auf dem Platz - zuletzt sogar im Wimbledon-Finale, wo sie von Angie Kerber geschlagen wurde. Danach sagte sie ein Turnier ab und ging dann, in San Jose, gleich in Runde eins mit 1:6, 0:6 überraschend deutlich an der Britin Johanna Konta unter.

Ist Serenas Gefühls-Wirrwarr (auch) Schuld daran? Gänzlich von der Hand zu weisen wäre es nicht. Wenngleich Serena mit ihrem Posting weniger ihre sportliche Leistung erklären als viel mehr Frauen mit ähnlichen Problemen Mut machen will: „Es ist normal, sich so zu fühlen, wie ich es gerade tu. Es ist okay.“

krone Sport
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