Suche auf eigene Faust

Steirische Wirtin rettet Vermisstem das Leben

Steiermark
03.08.2018 06:00
Porträt von krone.at
Von krone.at

Seit neun Jahren bewirtschaftet Waltraud Lair bei Mürzsteg in der Steiermark die Falkensteinalm. Zum zweiten Mal wurde sie nun zur Retterin in der Not. Vor fünf Jahren, als ein Bus mit 37 Pensionisten in einer Mure stecken blieb, und nun, als sie ein offenes Auto entdeckte und den abgängigen Lenker fand.

Hunderte Meter von der Hütte entfernt fiel der Steirerin am Mittwoch ein silberner Opel auf, bei dem eine Tür offen stand. Sie erinnerte sich, den Wagen bereits zwei Tage zuvor gesehen zu haben, und rief die Polizei.

Rucksack da, Lenker weg
Im Pkw ein Rucksack, vom Lenker fehlte jede Spur. Wie die Polizei feststellte, handelte es sich beim Autobesitzer und einen 61-jährigen, in Kapfenberg wohnhaften Rumänen, der als Einzelgänger bekannt ist.

Eine Suchaktion, an der Bergretter, Alpinpolizisten und eine Hundestaffel teilnahmen und bei der auch ein Hubschrauber eingesetzt wurde, verlief ergebnislos.

„Verwirrt, aber unverletzt“
Als der Rumäne Donnerstagfrüh immer noch vermisst war, gab es für Waltraud und ihren Mann nur eines: „Wir sind losmarschiert und haben ihn gesucht.“ Und das mit Erfolg! „Um 9 Uhr haben wir ihn auf dem Schotter-Zufahrtsweg gefunden. Verwirrt, aber unverletzt!“

Manfred Niederl, Kronen Zeitung

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