Di, 23. Oktober 2018

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01.08.2018 09:00

Am Linzer Südbahnhofmarkt geht die große Angst um

Die Kojenbetreiber und Standler sind verzweifelt! Seit nämlich im Hessenpark das Alkoholverbot in Kraft getreten ist, herrscht dort Ruhe und Besinnlichkeit, bei ihnen am Südbahnhofmarkt dagegen das blanke Chaos. Die Menschen fühlen sich in ihrer Situation im Stich gelassen - mitunter auch von SP-Stadtchef Klaus Luger.

Große, saftige Fleischtomaten, orange leuchtende Marillen oder auch die Berge von Eierschwammerl, bei deren Anblick einem das Wasser im Mund zusammenläuft, wenn man an’s köstliche Gulasch denkt - ein idyllisches Bild, das sich da beim Flanieren und Gustieren über den Linzer Südbahnhofmarkt erschließt . . .

„Fühlen uns hilflos“
Doch leider trügt der Schein! Denn auch wenn sich die Menschen mit Bedacht auf ihre Kunden nichts anmerken lassen wollen, haben viele Angst. Angst um ihre Existenz, Angst vor den Personen, die neuerdings am Markt „hausen“. Angst, die sie auch dazu veranlasst, beim „Krone“-Lokalaugenschein nur hinter vorgehaltener Hand über das Chaos sprechen zu wollen. „Es werden von Tag zu Tag mehr. Sie brüllen herum, streiten, werfen Mülltonnen um oder benutzen Kojenwände als Urinal“, so eine langjährige Standlerin, die weiters anmerkt: „Viele von uns fühlen sich einfach nur hilflos, weil seitens der Polizei nichts passiert.“

Hilferuf seit 20. Juli unbeantwortet
Eine Gruppe Gewerbetreibender am Südbahnhofmarkt ist aber auch von Bürgermeister Klaus Luger enttäuscht. Denn obwohl vorrangig VP-Stadtvize Bernhard Baier als Markreferent zuständig ist, haben sich Geschäftsleute per E-Mail an Luger gewandt und ihn gebeten, sie zu unterstützen. Ein Hilferuf, der jedoch seit 20. Juli unbeantwortet ist. Was einerseits mit dem Urlaub des Stadtchefs zu begründen ist, andererseits aber unverständlich erscheint, dass sich niemand anderer in seine Abwesenheit damit beschäftigt. 

Mario Ruhmanseder
Mario Ruhmanseder

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