Di, 16. Oktober 2018

In Suben aufgeflogen

26.07.2018 08:01

Sechs Flüchtlinge in türkischem Lkw entdeckt

Einen Afghanen und fünf Bengalen, die illegal nach Deutschland einreisen wollten, hat die Polizei in Suben auf einem türkischen Lkw gefunden. Ein unbekannter Schlepper hatte die Flüchtlinge dort offenbar unbemerkt vom Fahrer versteckt.

Ein türkischer Lkw-Lenker (41) hat am Mittwochabend auf dem Zollamtsplatz in Suben einen Zwischenstopp eingelegt, um Zollformalitäten zu erledigen. Nach der Zollabfertigung wollte der Mann die Tür seines Sattelanhängers öffnen. Dabei bemerkte er, dass die Zollplombe manipuliert worden war. Der 41-Jährige öffnete die Tür und sah, dass mehrere Menschen auf der Ladefläche sitzen. Er schloss daraufhin die Tür sofort wieder und alarmierte die Polizei.

Antrag auf Asyl gestellt
Die herbeigerufenen Beamten fanden im Anhänger insgesamt sechs Personen - einen Afghanen und fünf Bengalen. Alle stellten sofort einen Antrag auf internationalen Schutz. Sie wurden ins Polizeianhaltezentrum Wels gebracht.
Laut Aussagen des Lkw-Lenkers dürften unbekannte Schlepper vermutlich während einer Lenkpause in Serbien den Zollverschluss des türkischen Sattelanhängers manipuliert haben. Er selbst ahnte offenbar nichts von dem illegalen Menschentransport.

Jürgen Pachner
Jürgen Pachner

Kommentare

Eingeloggt als 
Nicht der richtige User? Logout

Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung.

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Aktuelle Schlagzeilen

Newsletter

Melden Sie sich hier mit Ihrer E-Mail-Adresse an, um täglich den "Krone"-Newsletter zu erhalten.