„Standortfreundlich“

Kritik an Österreich, aber auch Lob für Wirtschaft

Österreich
26.07.2018 06:00

Der Asylkurs im Verbund mit Europas Hardlinern oder das Anpatzen von EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker durch FPÖ-Generalsekretär Harald Vilimsky - in letzter Zeit hagelte es (auch) aus dem Ausland viel Kritik an Österreich. Doch von jenseits der Grenzen kommt ebenso Lob, dieses bezieht sich auf die Wirtschaft.

So hat das US-Außenministerium in seinem neuen, jährlich erscheinenden Handbuch für Investitionen Österreich als „wirtschaftsfreundlich“ bezeichnet. Die neue Regierung agiere „standortfreundlich“, bemühe sich um Bürokratieabbau und eine Reduktion der Lohnnebenkosten, heißt es.

Autozulieferindustrie als Schlüsselfaktor
Die Autozulieferindustrie wird als Schlüsselfaktor genannt - der Handelsstreit zwischen den USA und Europa findet aber keinen Eingang in das Handbuch. Kritik gibt es nach wie vor an der hohen Steuerquote.

Das Magna-Werk in Graz-Thondorf. (Bild: APA/Harald Schneider)
Das Magna-Werk in Graz-Thondorf.

Guter Platz im globalen Ranking
Im aktuellen globalen Ranking der Finanztechnologie-Start-ups belegt Wien den 15. Platz - vor Tokio, Paris oder Tel Aviv. An der Spitze liegt Singapur, gefolgt von Zürich. Und schließlich hat die Ratingagentur Fitch vor wenigen Tagen den Ausblick von stabil auf positiv angehoben und das AA+-Rating unseres Landes bestätigt.

Hartwig Löger (ÖVP) (Bild: APA/ROLAND SCHLAGER)
Hartwig Löger (ÖVP)

Fitch begründete dies mit einem starken Wirtschaftswachstum, kombiniert mit der zurückgehenden Staatsverschuldung, mit niedrigen Zinsen und dem fortschreitenden Abbau der Abwicklungsbanken, wie der früheren Kärntner Hypo Alpe Adria.

Kronen Zeitung

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