Di, 23. Oktober 2018

Ihre miesesten Tricks

09.07.2018 07:00

Kriminelle lauern auf Urlauber

Wenn bei uns die Urlauberwellen losrollen, haben auch die Gauner Hochsaison. Besondere Gefahren lauern im Gedränge und bei Rastpausen. Aber auch mit vorgetäuschten Pannen locken Kriminelle hilfsbereite Touristen in die Falle, um sie ausplündern zu können. Die Polizei gibt wertvolle Sicherheitstipps, informiert auch auf ihrer Web-Seite und unter der Telefonnummer 0 59 133 über Gauner-Abwehr.

Gefahren bei Reisen mit Flugzeug oder Zug:
Überall, wo Gedränge herrscht, muss mit Taschendieben gerechnet werden. Daher Gepäck nie unbeaufsichtigt lassen, Handtaschen und Rucksäcke vorne am Körper tragen.

Gefahren bei Reisen mit dem Auto:
Beladene Touristenautos signalisieren Dieben reichliche Beute. Autos daher immer absperren, auch bei nur ganz kurzen Stopps. Geld, Kreditkarten und Ausweise in verschiedenen Innentaschen am Körper tragen. Keine Wertgegenstände im Auto lassen, auch nicht versteckt im Handschuhfach oder im Kofferraum.

Die miesen Tricks der Kriminellen:
Wer die Tricks kennt, kann sich besser schützen. Beliebt im Süden sind vorgetäuschte Autopannen. Gutmütigen Touristen wird während der Hilfeleistung der Wagen ausgeräumt. Beliebt sind auch angebliche Defekte, mit denen Gauner Urlauber zum Anhalten drängen, dazu werden bei Autos auf Rastplätzen auch Reifen zerstochen. Während die Opfer abgelenkt werden, plündern Komplizen deren Autos. Vorsicht auch bei aufdringlichen Scheibenwäschern vor roten Ampeln: Diese lenken häufig nur von diebischen Komplizen ab.

Bei Stau oder vor Rotlichtampeln immer alle Fahrzeugfenster schließen, Kofferraum versperren. Taschendiebe auf vorbeifahrenden Motorrädern können sonst leicht hineingreifen.

Johann Haginger/Kronen-Zeitung

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