Di, 25. September 2018

Subener Häftling:

06.07.2018 11:35

Beutewagen mit falschem Sprit lahmgelegt

Wenn man schon ein Auto klaut, sollte man zumindest beachten, was zu tanken ist. Ein Subener Häftling, der bei einem Freigang einen Wagen stahl, bremste seine Flucht Richtung Frankreich bei einer deutschen Tankstelle: Er füllte Benzin statt Diesel nach, musste den Beutewagen stehen lassen. Eine Fahndung läuft.

Ein 36-jähriger Mazedonier, der in Suben eine Haftstrafe verbüßt, bekam Ausgang aus dem Knast. Den nützte er für einen Coup in einer Schärdinger Berufsschule. Er schlich Mittwochvormittag in die Schule, erbeutete in einem Büro ein Mobiltelefon, Feinmechanikerwerkzeug und auch die Fahrzeugschlüssel für einen Ford Galxy Diesel.

Den Wagen fand er am Parkplatz vor dem Schulgebäude, er setzte sich sofort Richtung Westen ab - möglicherweise wollte der Mazedonier nach Frankreich entkommen.

Nach 435 Kilometern Flucht Benzin statt Diesel getankt
Noch ehe seine Flucht bemerkt worden war, erreichte der entkommene Häftling nach gut fünfstündiger Fahrt die 435 Kilometer von Suben entfernte Kreisstadt Singen im südlichen Baden-Württemberg. Dort ging der Sprit zu Neige. Der 36-Jährige steuerte mit dem Beutewagen eine Tankstelle an, füllte dort aber irrtümlich Benzin in den Dieseltank. Als er den Fehler bemerkte, war es bereits zu spät: Das Auto ließ sich nicht mehr starten.

Häftling musste Beutewagen zurück lassen
Dem Flüchtigen blieb nichts anderes übrig, als die vierrädrige Beute zurückzulassen. Unbekannt ist, ob er die Tankrechnung zuvor bezahlte oder einfach verschwand. Jedenfalls konnte das verlassene Fahrzeug kurz darauf dem Diebstahl im Innviertel zugeordnet werden.

Fahndung bisher dennoch erfolglos
Der Häftling auf Freigang aber war zu diesem Zeitpunkt bereits verschwunden. Ob zu Fuß, per Anhalter oder mit einem weiteren Beutewagen ist noch unklar. Eine Fahndung läuft.

Johann Haginger/ Kronen-Zeitung

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