Mi, 14. November 2018

Keine Verletzten

29.06.2018 11:24

Bundesheer-Heli stürzte ab und ging in Flammen auf

Im Bereich Plöckenpass ist Freitagvormittag ein Hubschrauber des Bundesheers abgestürzt! Der Pilot, der mit dem Modell Alouette III des Heers unterwegs war, sowie drei Besatzungsmitglieder konnten sich retten. Die Maschine selbst brennt. Verletzte gibt es keine, die Einsatzkräfte sind am Weg zum abgelegenen Einsatzort.

Ein Unglück ist Freitagvormittag beim Wolayer See in den Karnischen Alpen hoch über dem Lesachtal passiert: Gegen 10.30 Uhr ist ein Helikopter des Bundesheeres abgestürzt. Der Hubschrauber ging dabei in Flammen auf. Die Besatzung - drei Kärntner und ein Salzburger - konnte sich in Sicherheit bringen!

Starker Rückenwind brachte Maschine in Turbulenzen
Der 36-jährige Pilot und drei weitere Besatzungsmitglieder - ein Techniker (44) , ein Flugretter (40) und ein Unteroffizier des Heeres (40) - konnten sich retten und wurden nicht verletzt. Der Hubschrauber - eine Alouette III - geriet beim Landeanflug auf die Wolayer Hütte aufgrund des Rückenwindes in Turbulenzen. „Die Aluette III hat auf allen drei Rädern hart aufgesetzt und ist dann umgefallen. Die Maschine brennt.“, berichtet Michael Bauer, der Sprecher des Verteidigungsministeriums, auf dem Kurznachrichtendienst Twitter. Und weiter:

Rettungskräfte unterwegs zum Unfallort
Der Unfallort liegt sehr abgeschieden auf 2000 Metern Höhe. Die Einsatzkräfte sind unterwegs. Die Luftstreitkräfte haben sofort ein Search- und Rescue-Team (SAR) mit einer Alouette III zum Unfallort entsandt. Dieses Team besteht aus einem Rettungsteam und einem Notarzt. Außerdem ist ein Hubschrauber des Innenministeriums im Einsatz.

Die Alouette III ist ein leichter Verbindungs- und Transporthubschrauber, besitzt einen Dreiblatt-Haupt- und Heckrotor, ein unverkleidetes Turbinentriebwerk und ein Räderfahrwerk.

Flugunfallkommission wurde eingesetzt
Die Kommision besteht aus einem Flugsicherheitsoffizier, einem Juristen, einem Arzt, einem Meterologen, einem Techniker und einem Flugbetriebsleiter. Die Kommission fliegt gerade zum Unfallort“, so Bauer.

Clara Milena Steiner
Clara Milena Steiner

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