Ein kürzlich erschienener Rechnungshofbericht ging mit der steirischen Landwirtschaftskammer, sagen wir’s höflich, wenig freundlich um. Unter anderem waren Reorganisation und Reformen eingefordert worden. In Wahrheit hätte es die Schelte nicht gebraucht, die Kammerführung - Präsident Franz Titschenbacher, Direktor Werner Brugner - hatte schon geraume Zeit an einer Strukturreform gebastelt. Und, gleich vorweg, die fällt heftig aus.
Das Duo verpasst der Kammer eine völlig neue Struktur mit flacheren Hierarchien. Die bisher 13 Abteilungen werden zu sieben zusammengeführt, die aktuell 47 Referate auf 20 reduziert. Der Obstbau etwa wandert dorthin, wo er hingehört, ins Anbaugebiet in die Apfel-Gegend um Weiz, der Weinbau in die Leibnitzer Region. G’scheit und nachvollziehbar.
Assistiert wird den beiden von Vizepräsidentin Maria Pein, die die Leistungsbilanz der Kammer einmal mehr hervorstrich: 400.000 Beratungsstunden jährlich, 2700 Bildungsveranstaltungen.
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