Mo, 15. Oktober 2018

Teenie-Tragikomödie

27.06.2018 21:16

„Love, Simon“: Die Angst vor dem Outing

Teenie- und Superhelden-Serienexperte Greg Berlanti („Dawson‘s Creek“, „Everwood“, „The Flash“, „Supergirl“) bringt mit „Love, Simon“ eine Highschool-Tragikomödie ins Kino, die zu den erfrischendsten, unterhaltsamsten und gleichzeitig berührendsten Filmen der letzten Monate gehört.

Jeder verdient eine großartige Liebesgeschichte. Für den 17-jährigen Simon Spier (Nick Robinson, „Jurassic World“) aus Atlanta ist es allerdings etwas komplizierter: Er muss seinen Eltern (Jennifer Garner und Josh Duhamel) und seinen besten Freunden erst noch erklären, dass er schwul ist ...

Und er muss auch noch herausfinden, wer der anonyme Mitschüler ist, in den er sich online verliebt hat. Dass Simon auch noch von Schulclown Martin (Logan Miller) erpresst wird, macht die Sache mit dem Outen nicht wirklich einfacher. Als Simons Geheimnis gelüftet wird, geht es drunter und drüber - das Versteckspiel stellt die Freundschaft zu seiner Clique um Leah (Katherine Langford), Abby (Alexandra Shipp) und Nick (Jorge Lendeborg Jr.) auf eine harte Probe.

„Love, Simon“ ist eine Adaption des Roman-Bestsellers „Nur drei Worte“ von Becky Albertallis, Greg Berlanti (Regie) sowie Isaac Aptaker und Elizabeth Berger (Drehbuch) haben den Stoff auf die große Leinwand gebracht. Und das außergewöhnlich gelungen. Mit viel Tiefsinn, aber auch einer ordentlichen Prise Komik - ohne ins Lächerliche oder Stumpfsinnige abzudriften - wird hier die Geschichte eines Durchschnitts-Teenagers erzählt, der zwar nicht Football-Hero oder Schulliebling ist, aber doch beliebt und umgänglich ist. Niemand ahnt jedoch, dass er innerlich zerrissen ist und nicht weiß, wann und wie er sein großes Geheimnis lüften soll.

Ingemar Pardatscher
Ingemar Pardatscher

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