Sa, 21. Juli 2018

„Falschen getötet“

25.06.2018 06:00

Bande verwechselt Teenager: Mit Machete ermordet

Ein 15-Jähriger ist in der Nacht auf Donnerstag in New York brutal ermordet worden. Eine Gruppe junger Männer zerrte den ahnungslosen Teenager aus einem Lebensmittelladen und stach mit einer Machete mehrmals auf ihn ein. Wie sich jetzt jedoch herausstellte, dürfte der 15-Jährige dem Mordanschlag zum Opfer gefallen sein, weil er mit jemandem verwechselt worden war. „Wir haben die falsche Person erwischt“, entschuldigten sich die Mitglieder der Bande bei den Eltern und weiteren Familienangehörigen. Die grausame Tat war von einer Überwachungskamera aufgezeichnet worden.

Lesandros Guzman-Felizs Eltern stehen unter Schock: Sie können sich nicht erklären, weshalb ihr Sohn zum Opfer eines solch brutalen Angriffs wurde. Laut ihnen habe der 15-Jährige nichts mit kriminellen Straßenbanden am Hut gehabt. Und noch schlimmer: Wie sich jetzt herausstellte, wurde der Teenager aus der Bronx von den Angreifern verwechselt. Laut Ermittlern hätten die Täter den Jugendlichen für einen Bekannten aus einem Vergewaltiger-Video gehalten, an dem sie sich rächen hätten wollen.

„Es tut uns leid“
Der Schwager des Opfers, Derek Grullon, erzählte gegenüber den „New York Daily News“, dass er auf Faceebook Nachrichten von jungen Männern erhalten habe, die behaupteten, Teil der „Trinitarios“ zu sein - einer dominikanischen Bande, die für Gewalt bekannt ist. Diese hätten ihm mitgeteilt, dass sie die falsche Person erwischt hätten und es ihnen leidtue. Auch die Schwester des Opfers habe ähnliche Botschaften erhalten. Zudem habe der Chef der Gang jene Mitglieder aus der Bande geworfen, die für den Tod des 15-Jährigen verantwortlich sind.

Teenager starb auf dem Weg ins Spital
Nachdem die Bande am Mittwoch um 23.40 Uhr mehrmals auf ihr Opfer einstach, flüchteten die Männer in verschiedenen Richtungen. Der schwerverletzte 15-Jährige blieb zurück und versuchte noch, um Hilfe zu rufen. Auf dem Weg ins Spital starb der Teenager allerdings, weil er zu stark blutete. Die Polizei sucht derzeit nach mindestens sechs Verdächtigen.

 krone.at
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