Impfstoffe im Visier
Spionageverdacht: Chinese in Mailand verhaftet
Ein 33-jähriger chinesischer Staatsbürger ist wegen Spionageverdachts in Mailand verhaftet worden. Der Mann wird laut italienischen Medien vom FBI gesucht.
Der 33-Jährige soll Teil einer mutmaßlichen Hackergruppe gewesen sein, die 2020 gezielt Spionageangriffe auf Forschungseinrichtungen durchgeführt haben soll, die an Corona-Impfstoffen gearbeitet hatten. Die US-Behörden werfen dem Chinesen demnach Cyberspionage im Zusammenhang mit sensiblen Forschungsdaten vor. Der Mann soll laut den italienischen Ermittlern mit zwei Decknamen operiert haben: Zavier Xu und David Xu.
Angehörigen beteuern: Verdächtiger war auf Urlaub
Laut seiner Familie ist der Mann jedoch lediglich Techniker in einem IT-Unternehmen, der in Mailand eingetroffen sei, um einen Urlaub in Italien zu verbringen, berichteten Medien. Ein Auslieferungsverfahren wurde eingeleitet. Am Dienstag wird in einem Berufungsgericht in Mailand über diese Frage entschieden.

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