Sa, 18. August 2018

„Feuer eröffnet“

17.06.2018 18:21

Blutbad bei US-Festival: 1 Toter, viele Verletzte

Einmal mehr sind die USA ihrem Ruf als Land der tödlichen Schießereien gerecht geworden: Ausgerechnet in der Nacht zum amerikanischen Vatertag eröffneten zwei Personen während eines Kunstfestivals im Bundesstaat New Jersey das Feuer. US-Medien berichten von einem „Blutbad“. 22 Menschen erlitten Verletzungen. Ein Verdächtiger wurde erschossen, ein weiterer Mann wurde festgenommen.

Hunderte Schaulustige hatten sich am Samstag in einem Lagerhaus in der Stadt Trenton zu der 24-stündigen Veranstaltung „Art All Night“ eingefunden, als gegen 2.45 Uhr Nacht (Ortszeit) mehrere Schüsse fielen. Wie die Polizei bekannt gab, feuerten mindestens zwei Personen Kugeln ab. Binnen Sekunden brach Panik auf dem Gelände aus.

„Die Hölle brauch aus“
„Mein Bruder fragte mich noch, ob ich die Schüsse höre. Ich antwortete: ,Nein, das klingt eher nach einem Feuerwerk.‘ Er meinte: ,Nein, das sind Schüsse!’ Als wir uns umdrehten, sahen wir Leute die Straße hinunterrennen. Die Hölle brach aus“, berichtet der Augenzeuge Angelo Nicolo.

Die traurige Bilanz des Abends: 22 Verletzte, 17 davon mit Schusswunden. Vier Opfer befinden sich in kritischem Zustand, unter ihnen soll ein 13 Jahre alter Bub sein. Einer der Hauptverdächtigen starb offenbar durch eine Kugel - noch ist unklar, wer diese abgefeuert hatte. Videoaufnahmen zeigen den 33-jährigen Mann schwer verwundet auf dem Boden liegen. Ein zweiter Verdächtiger sitzt in Untersuchungshaft.

Zeuge will Faustkampf beobachtet haben
Am Festivalgelände stellten Beamte mehrere Waffen sicher. Welche Motive die Schützen verfolgten, ist unklar. Der Augenzeuge Franco Roberts will zuvor eine Schlägerei beobachtet haben, auf die mehrere Schüsse folgten: „Ich sah Fäuste fliegen, dann fielen Schüsse. Alle rannten zur Tür. Die Schläger mischten sich in die Menge, die aus der Halle stürmte, dort schossen sie weiter.“ Die Polizei prüft die genauen Hintergründe.

Kronen Zeitung/krone.at

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