31.05.2018 12:04 |

Weinstein-Ermittlungen

Grand Jury: „Vergewaltigung, erzwungener Oralsex“

Der einstige Hollywood-Mogul Harvey Weinstein (66) ist am Mittwoch von einer Grand Jury in New York angeklagt worden. Das Gremium wirft dem Filmproduzenten Vergewaltigung und erzwungenen Oralsex vor. Die Vorwürfe entsprechen dem Sachverhalt, den die Staatsanwaltschaft am vorigen Freitag gegen Weinstein vorgebracht hatte.

Mit der Grand-Jury-Entscheidung sei man dem Ziel nähergekommen, den Angeklagten für seine Gewaltvergehen zur Rechenschaft zu ziehen, erklärte Staatsanwalt Cyrus Vance. Weinsteins Anwalt hatte bereits mehrfach betont, sein Mandant sei unschuldig, er werde die Vorwürfe zurückweisen.

Eine Grand Jury wird eingeschaltet, um Beweise in möglichen Verbrechensfällen zu prüfen und zu entscheiden, ob Anklage erhoben werden soll. Das Verfahren erfolgt hinter verschlossenen Türen.

Rund 100 Frauen werfen Weinstein sexuelle Übergriffe vor. Der Staatsanwaltschaft zufolge geht es in der aktuellen Anklage um Vorfälle aus den Jahren 2004 und 2013. Die Ermittlungen liefen seit Monaten.

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