Mo, 10. Dezember 2018

Politiker für Abschuss

28.05.2018 22:42

Wolf soll Schaf neben Bauernhof gerissen haben

Keine 100 Meter entfernt von einem Bauernhof soll ein Wolf am Sonntag um 10 Uhr, also am helllichten Tag, ein Mutterschaf gerissen haben -  „auf brutalste Weise“, wie es in einer Aussendung von Agarlandesrat Hans Seitinger heißt. Als der Wolf den herbeieilenden Bauern bemerkte, flüchtete er in den Wald. ÖVP-Politiker sprechen sich jetzt für einen Abschuss aus.

„Dieser Zwischenfall ist ein klarer Beweis dafür, dass Wölfe auch vor Haus und Hof nicht Halt machen und ihre Aggressivität voll zum Ausdruck bringen“, meint Seitinger. Der Leobner Kammerobmann Andreas Steinegger und Nationalratsabgeordneter Andreas Kühbger machten sich mit dem zuständigen Amtstierarzt und Hegemeister vor Ort ein Bild von der Situation.

ÖVP-Politiker für Abschuss
Kühberger: „Als Vater von Kleinkindern ist meine Sorge durch diesen Wolfsriss in unmittelbarer Nähe zum bewohnten Gebiet extrem gestiegen. Wölfe haben ihre Scheu vor dem Menschen verloren, vermehren sich stark und richten zunehmend massive Schäden an. Wir sind uns einig, dass zukünftig Problemwölfe auf Basis eines bundesweiten Managementplans entnommen werden müssen. Ich ersuche Naturschutz-Landesrat Anton Lang hier einzulenken und mit uns gemeinsam an einem Strang zu ziehen!“

15 Schafe in Leutschach getötet
Zuletzt haben Wolfrisse im Salzburger Pongau für viele Schlagzeilen und Unruhe unter den Bauern gesorgt. Auch im südsteirischen Leutschach wurden vor kurzem 15 Schafe von einem Wolf getötet. Die Almbauern sind laut der Aussendung von Seitinger "stark verunsichert“. Sie sollen sich zunehmend weigern, ihre Zuchttiere auf Almen zu treiben.

Seitinger stellt sich damit klar gegen Tier- und Naturschützer, die sich für den Schutz des Wolfes aussprechen. 

 krone.at
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