Mo, 23. Juli 2018

Prozess in Innsbruck

29.05.2018 07:05

Afghane entblößte sich und wurde zudringlich

Ein Vollrausch zum Tatzeitpunkt bewahrte am Montag am Landesgericht einen Afghanen (27) vor einer deutlich härteren Strafe. Er hatte sich in St. Johann vor zwei Spaziergängerinnen entblößt und eine davon auch am Handgelenk gepackt. Der reuige und unbescholtene Asylwerber kam mit einer Geldstrafe davon.

„Im ersten Moment wusste ich gar nicht, was letzt losgeht“, schilderte eine der Frauen (28) den Vorfall im Oktober. Nahe des Krankenhausparks stand der Afghane plötzlich etwas torkelnd vor der Slowakin und ihrer Freundin. „Er hatte seinen Penis in der Hand und packte mich am Handgelenk, damit ich ihn berühre“, schilderte die Frau. Sie konnte den zudringlichen 27-Jährigen abschütteln, der sich daraufhin der Freundin näherte. Aber auch diese konnte sich den Annäherungsversuchen entziehen.

Ein Opfer wohnt nebenan
Problematisch: Die zweite Frau ist eine Nachbarin des Asylwerbers - „seither habe ich Angst, ich muss ja mit meinem Hund immer bei ihm vorbei gehen“, betonte sie als Zeugin. Der Afghane erzählte, vorher zu zweit eine Flasche Whiskey geleert zu haben. „Ich habe davor noch nie Alkohol getrunken, so etwas Respektloses mache ich normalerweise nicht“, sagte er entschuldigend zu den Opfern. Das noch nicht rechtskräftige Urteil wegen geschlechtlicher Nötigung bzw. sexueller Belästigung lautete auf 480 Euro Geldstrafe, den Opfern wurden 250 bis 150 Euro Teilschmerzensgeld zugesprochen.

Andreas Moser
Andreas Moser

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