Dampfduschen

Mit Volldampf zu Fitness und Wohlbefinden

Wohnkrone News
13.11.2009 15:35
Kalt und nass – Hochsaison für die erste Verkühlungswelle. Hochsaison aber auch für privates Wellness-Vergnügen. Am besten in den eigenen vier Wänden zum Total-Relaxen. Neben Sauna, Whirlpool, Infrarot-Kabine ist jetzt die Home-Dampfdusche angesagt und ganz stark im Kommen.

Das nebelige Entspannungsvergnügen kann mit vielen Extra-Vorteilen punkten: so zum Beispiel mit besonders kreislaufschonenden Temperaturen zur Vorbeugung gegen Husten, Schnupfen - und Linderung, wenn die Ansteckung schon geschehen ist.

Plus vor allem für weibliche Nutzer: Gerade in der Heizungsperiode hat unsere Haut viel zu wenig Feuchtigkeit. Das macht sich mit unschönen roten Flecken, vorwiegend bei der empfindlichen Gesichtshaut, höchst störend bemerkbar. Dampfbäder versorgen die Haut mit ausreichend Feuchtigkeit und sorgen für einen besonders schönen und reinen Teint. Gesteigert wird das Vergnügen noch mit zusätzlichen aromatischen Duftölen. Ganzkörperinhalation auf edel.

Bis vor wenigen Jahren konnte man sich das Dampfvergnügen meist nur in Fitness-Clubs oder in Wellness-Hotels gönnen. Mittlerweile können „Dampfduschen“ in so gut wie jedem Badezimmer relativ einfach installiert oder nachträglich eingebaut werden.

Das ganz private Dampfvergnügen
Die Auswahl an Dampfduschen ist heute sehr groß – vom luxuriös aufgebauten Seperatraum im Badezimmer mit allen Zusatzschikanen inklusive LED-Sternenhimmel über verschiedene Kombi-Möglichkeiten (etwa mit Sauna oder Whirlpool) bis hin zu den sogenannten „Vor der Wand-Duschkabinen“. Wofür man sich dann letztlich entscheidet, hängt – wie bei so vielem – vom zur Verfügung stehenden Raum und natürlich dem jeweiligen Budget ab.

Unanhängig von Größe, Bauart und Preis beruhen sämtliche Dampfduschen im Wesentlichen auf demselben Funktionsprinzip und sind daher auch mit den gleichen Bauteilen ausgestattet

Dampfduschen sind stets geschlossene Systeme, das heißt sie haben vier Seitenwände, eine geschlossene Wand und ein geschlossenes Dach. Diese Geschlossenheit verhindert, dass sich warme Dampf im gesamten Badezimmer ausbreitet (Schimmelbildung!).

Der Dampf selbst wird über einen speziellen Generator erzeugt und tritt dann durch die Dampfdüsen aus. Eigene Temperaturfühler regulieren die Wärme des Dampfes. Von Vorteil ist, wenn die Dampfdusche auch über ein geschlossenes Wassersystem verfügt: In diesem Fall wird das Wasser am Boden wieder aufgefangen, gefiltert und oben wieder als Dampf oder Wasserstrahler verwendet.

Viele Dampfduschen sind heute mit normaler Duschfunktion kombinierbar – ein großer Vorteil, wenn man nur über ein ganz normales Badezimmer verfügt. So kann die Dampfdusche ganz nach Belieben zum normalen Duschen oder auch als Relaxing-Dampfbad genützt werden.

Dampfbadkabinen sind meist aus dampfundurchlässigem Aluminium bzw. Sicherheitsglas mit Aluminiumbeschlägen gefertigt und sind in den meisten Fällen so groß wie eine herkömmliche Duschkabine.

Das Zubehör macht es aus
Einfache Basismodelle der Dampfduschen sind ab etwa durchschnittlich 1.000 Euro zu beziehen. Nach oben hin sind keine Grenzen gesetzt. Wie bei allen privaten Wellness-Einrichtungen sind auch hier die Möglichkeiten der Zusatzausstattungen groß.

Sinnvoll sind jedenfalls (am besten klappbare) Sitze, die meist aus speziell imprägnierten Holz, Aluprofilen oder Kunststeinen bestehen. Ebenfalls sehr sinnvoll für die totale Entspannung in den eigenen vier Wänden sind die verschiedensten Vorrichtungen für Aromamischungen.

Ja – und dann gibt es noch in sämtlichen Ausführungen und Preisklassen: luxuriöse Deckenlampen, Ventilatoren, Regale, Computersteuerung, Körper- und Fußmassage, Hi-Fi-Anlagen und, und, und…

Eine besondere Spielart der Dampfdusche ist die Kombination mit einem Whirlpool.

Auch für das Auge ist gesorgt: Ob modern-designt, asiatisch, betont-puristisch, orientalisch oder ganz schlicht – Dampfduschen gibt es heute in beinahe jedem Design.

Mit Volldampf zu Fitness und Wohlbefinden
Anhänger des Dampfbades loben die gesundheitsfördernde Wirkung und wohltuenden Effekte des heißen Wasserdampfes. Und das ist nun wirklich keine reine „Dampfplauderei“. Denn auch viele Mediziner und Wellness-Experten empfehlen regelmäßige Dampfbäder. „Bei einer wöchentlichen Anwendung von rund 20 Minuten kann Infekten der Atemwege sowie Nasennebenhöhlen- und Stirnhöhlenentzündungen vorgebeugt werden“, erklärt Allgemeinmediziner Dr. Jakob Bieber. Und ist die Erkältung erst einmal da, wirken Dampfbäder außerdem schleimlösend und lindern den Hustenreiz. Logisch eigentlich, wenn man an das bewährte Hausmittel Inhalieren denkt…

Und auch Dr. Sybille Wichlas, Dermatologin im Wiener Gesundheitszentrum „Woman & Health“, unterstreicht: “Einer aktuellen Studie zufolge konnten speziell an der Haut positive Wirkungen dokumentiert werden. So stabilisiert der warme Wasserdampf die Barriere- und Schutzfunktion der Haut und sorgt für eine verbesserte Hydration der Hornschicht.“

Ein weiteres Plus: „Auch rheumatische Gelenksbeschwerden können gelindert und Muskelverspannungen gelöst werden“, so Dr. Bieber.

Übrigens: Durch die erhöhte Durchblutung, die Reinigung der Poren und der Anregung des Zellstoffwechsels sieht die Haut ganz allgemein straffer und frischer aus – ein wohltuender Nebeneffekt und gerade in der Herbst- und Winterzeit Balsam für (nicht nur für weibliche) Seelen!

Loading...
00:00 / 00:00
play_arrow
close
expand_more
Loading...
replay_10
skip_previous
play_arrow
skip_next
forward_10
00:00
00:00
1.0x Geschwindigkeit
explore
Neue "Stories" entdecken
Beta
Loading
Kommentare

Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.

Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.

Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.

Kostenlose Spiele