So, 24. Juni 2018

Mürztal und Eibiswald

12.05.2018 12:55

Viele neue Strecken: Mountainbiker dürfen jubeln

Konflikte zwischen Mountainbikern und Grundbesitzern sorgen seit Jahren für Schlagzeilen. Doch es geht auch anders: Vielerorts arbeiten beide Seiten konstruktiv zusammen, dadurch entstehen immer mehr offizielle Strecken für die Sportler. Die Regionen Mürztal und Südweststeiermark sind derzeit besonders engagiert.

Nicht nur 14 Windräder sind auf der Pretul im Nordosten der Steiermark in Bewegung: Ab Dienstag gehen die neuen Mountainbike-Strecken mit einer Gesamtlänge von 45 Kilometern in Betrieb, es gibt Auffahrtmöglichkeiten von Spital am Semmering und Mürzzuschlag.

Und damit ist längst noch nicht Schluss. Für heuer geplant sind neue Strecken in St. Barbara, wo der Gemeinderat bereits grünes Licht gab, sowie in Stanz, wo in Kürze die Entscheidung fallen soll. In Kindberg, Krieglach und Neuberg laufen ebenso Verhandlungen mit Grundeigentümern.

Waldbesitzer sollen nicht geklagt werden
Dieses Tempo ist kein Zufall. „Das Projekt ,Mountainbikeregion Mürztal‘ läuft bis Ende 2018. Die bestehenden Strecken werden durch neue ergänzt, Lücken damit geschlossen“, erzählt Jochen Graf vom Regionalen Entwicklungsverband Mürzzuschlag. „Ziel ist es, alle Orte mit Mountainbike-Strecken zu verbinden.“ Entscheidend sei, dass die Grundbesitzer wie etwa die österreichischen Bundesforste nicht für etwaige Unfälle haften. Graf: „Betreiber der Strecken sind die einzelnen Gemeinden.“

Sportler sollen nicht kreuz und quer fahren
Solche Verträge gibt es auch im Raum Eibiswald-Wies. Hier wurde im Vorjahr eine 10-Kilometer-Tour auf die Dreieckalm eröffnet, heuer folgt eine 47 Kilometer lange Rundfahrt vom Kirchplatz Eibiswald bis zur Almhütte Wirtbartl und retour. „Gerade mit Grundbesitzer Carl von Croy gibt es ein tolles Übereinkommen“, freut sich Hannes Kofler vom Radclub Eibiswald. Er appelliert an die Sportler, „nicht kreuz und quer zu fahren, sondern auf den offiziellen Strecken zu bleiben“.

 krone.at
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