Do, 21. Juni 2018

Immobilien-Deal

14.04.2018 06:26

Spitz-Eigentümer erhielt Zuschlag für Nestlé-Werk

Der Wegweiser am Zaun ist abmontiert, auch das Nestlé-Schild ist weg! Nach dem Auszug des Lebensmittelkonzerns aus der Linzer Franckstraße wurde nun bekannt, wer das Gelände gekauft hat: Es ist Spitz-Besitzer Walter Scherb!

Die Lagerflächen und Büros sollen vermietet werden, so lange noch nicht klar ist, was mit dem Areal passiert - das verriet Walter Scherb, als bekannt wurde, dass der Spitz-Eigentümer das ehemalige Nestlé-Werksgelände in Linz gekauft hat. Der Unternehmer hat beim Immobilien-Deal L-Bau-Engineering-Gründer Gerold Letzbor und Anwalt Rudolf Fries mit an Bord.

“Spitz wird hier sicher nichts produzieren“
Direkt angrenzend besitzt Scherb bereits ein Gebäude, das zuletzt aufgestockt wurde und in dem auch Speiseeis- und Tiefkühlkost-Spezialist Froneri nun seine Österreich-Zentrale ansiedelte. Etwa fünf Jahre wird es dauern, bis das Gelände neu bebaut wurde. Voraussichtlich wird der Schwerpunkt auf Büros und Gewerbeflächen liegen. „Die Firma Spitz wird hier sicher nichts produzieren“, sagt Scherb, der die Projekt-Entwicklung in die Hände von Horst Populorum legt.

Vorbildliche Abwicklung
“Die Abwicklung bei Nestlé war ein Best-Practice-Beispiel, wie man solche Situationen bewältigen kann“, stellte Landeshauptmann-Stellvertreter Michael Strugl fest. Von den 127 betroffenen Mitarbeitern befinden sich 20 in Altersteilzeit, drei sind in Pension und 29 haben einen neuen Job gefunden. 61 befinden sich in einer so genannten Outplacement-Stiftung, die von der FAB durchgeführt wird. 14 weitere Beschäftigte sind im Sozialplan von Nestlé, benötigen aber keine weitere Unterstützung. 

Barbara Kneidinger, Kronen Zeitung

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