Neben dem Ausbau der Betreuung wie Altenheime, mobile Dienste usw., stellt die Mobilität eine besondere Herausforderung dar. Laut einer Studie (herausgegeben vom Sozialministerium) haben Senioren im "öffentlichen Raum" oft Angst.
Fahrräder, Skateboards auf Gehwegen, Kreisverkehre, Rampen usw. machen vielen das Leben schwer. Hinzu kommen noch andere Ängste, wie jene zu stürzen (47 Prozent der Über-85-Jährigen, 24,5 Prozent der 65- bis 74-Jährigen), sich zu verlaufen, Opfer krimineller Übergriffe zu werden usw.
"Seniorengerechtes Bauen"
Etwa drei Viertel aller Hochaltrigen leben in ihren eigenen Wohnungen. Hier wird es künftig verstärkt Maßnahmen brauchen, Stichwort "seniorengerechtes Bauen", das auch der Unfallverhütung dienen soll – pro Jahr sterben etwa 800 Senioren bei Stürzen in ihrer Wohnung. Hier würden oft schone kleinere Maßnahmen helfen, etwa ein Handlauf, Haltegriffe, bessere Beleuchtung.
Eine deutliche Verschärfung der Pflegeproblematik dürfte es ab 2030 geben – wenn die sogenannten "baby boomer" mit ihren dünnen sozialen Netzen, den häufigen Lebensabschnittspartnern und den geringen Kinderzahlen ins höhere Alter kommen.
von Gerald Richter, "Steirerkrone"









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