Seit Hausmeister vor bald zehn Jahren durch private Putztrupps ersetzt worden sind, klafft im Grazer Gemeindebau, aber auch in anderen Großsiedlungen eine große Lücke. "Es herrscht eine Sprachlosigkeit", sagt Rajakovics, "niemand sagt, was Sache ist!" Stimmt, die Einhaltung der Spielregeln war eine der wichtigsten Aufgaben der Hausmeister.
Graz setzt auf Dialog
Im Gegensatz zu Wien, wo gerade installierte Ordnungsberater bei Verstößen gegen die Hausordnung auch Strafen aussprechen können, setzt man in der steirischen Landeshauptstadt auf Dialog. Die Grazer Lösung: eine Art Hausmeister light. "Hausvertrauensleute, die von der Hausgemeinschaft gewählt werden, würden dazu beitragen, das nachbarschaftliche Zusammenleben in Wohnsiedlungen zu verbessern", ist sich Rajakovics sicher. Er fordert daher SPÖ-Sozialstadträtin Elke Edlinger und KPÖ-Wohnungsstadträtin Elke Kahr auf, in dieser Sache endlich tätig zu werden. Ein Pilotprojekt sei startklar.
von Ernst Grabenwarter, "Steirerkrone"
Symbolbild









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