Mo, 23. Juli 2018

Schlimme Entwicklung

04.03.2018 18:44

Weit ist es bei Rapid gekommen: Stolz auf 0:1!

Ja, sie haben wirklich überraschend gut mithalten können gegen Red Bull Salzburg. Aber am Ende haben die stolzen Rapidler beim großen Feindbild ihrer Fans, Red Bull Salzburg, 0:1 verloren. Da war es schon erstaunlich, dass Trainer Goran Djuricin im TV-Interview nach Spielende aus dem Schwärmen nicht mehr herauskam: „Ich bin sehr, sehr stolz auf die Mannschaft.“ Echt jetzt?

Weit ist es gekommen bei Rapid, dass man sich mit einer 0:1-Pleite bei Red Bull Salzburg so richtig zufrieden zeigt. Noch dazu, wenn man nach der Anfangsphase gut und gerne mit drei Toren in Rückstand liegen hätte können, ein „außerirdischer“ Goalie Richard Strebinger die bisher besten 90 Bundesliga-Minuten zeigte und so Rapid lange Zeit im Spiel hielt.

So verwundert es auch nicht, dass man von der Ligaspitze nach 25 Runden stolze 19 Zähler entfernt ist, dass man sogar hinter der Admira auf Rang vier liegt. Scheinbar ist man im ganzen Verein beruhigt, dass die Austria noch viel weiter von ganz oben entfernt ist. Die richtige Einstellung ist das aber mit Sicherheit nicht.

Top-Klub hätte längst reagiert
Wie fast immer bei Rapid sind auch diesmal viele sehr aussichtsreiche Offensivaktionen dabei gewesen. Aber ebenfalls bereits grün-weißer Alltag: Man ist vor dem Tor nur Liga-Durchschnitt. Es fehlt an Klasse. Und, wenn man mit Red Bull oder auch Sturm Graz mithalten will, fehlt nicht nur in diesem Bereich die Klasse. Denn ein Top-Klub hätte auf diese Abschlussschwächen, die seit zwei, drei Jahren eklatant sind, längst reagiert.

Es fehlt eben auch die Klasse in der Vereinsführung. Wie auch der Umgang mit den Fans schon mehrmals gezeigt hat...

Max Mahdalik
Max Mahdalik

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