Der bewaffnete Täter kam kurz nach 18 Uhr in die Postfiliale in Ottakring und überraschte dort sieben Frauen und Männer, die gerade dabei waren, nach Hause zu gehen. Der etwa 25-jährige Räuber hielt ihnen eine schwarze Pistole vor die Nase und zwang die sieben völlig verängstigten Angestellten in den Aufenthaltsraum zu gehen.
Dort suchte er sich einen der Männer aus und zwang ihn, seine Kollegen mit Klebeband zu fesseln. Keines der Opfer wagte es, Widerstand zu leisten. Dann musste der Angestellte mit ihm zu dem mit Bargeld gefüllten Tresor gehen und ihn öffnen. Ohne lange zu zögern, nahm der Räuber die Geldscheine an sich und flüchtete auf die Thaliastraße. Für die geschockten Opfer gab es von der Postzentrale einen Maulkorberlass.
2.000 Euro Belohnung ausgesetzt
Oberstleutnant Robert Klug vom Landeskriminalamt in Wien: "Wir suchen Zeugen, die den Verdächtigen beim Verlassen des Postamtes in der Thaliastraße gesehen haben. Für Hinweise, die zur Ausforschung des Täters führen, gibt es 2000 Euro Belohnung."
Bei der Einvernahme durch die Kriminalpolizei beschrieben die Postler den Täter so: "25 Jahre alt, er hat schwarzes kurzes Haar und einen Dreitagesbart." Auffallend war auch ein schwarzer Rucksack und er trug eine Baseballkappe.
Die Polizei ersuchte um Hinweise an das Landeskriminalamt unter der Telefonnummer 31310-33800.
von Erich Schönauer, Kronen Zeitung










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