Pleite gegen Admira

Austria-Fans stinksauer: Steht Fink vor dem Aus?

Sport
24.02.2018 18:57
Porträt von krone Sport
Von krone Sport

Die Wiener Austria steht in diesem Frühjahr noch ohne Sieg da. Auch gegen Admira Wacker Mödling setzte es in der 24. Runde eine Niederlage und mit nur 27 Punkten rangieren die "Veilchen" nur auf Platz sieben. Das war dann auch für die Austria-Fans zuviel. Diese protestierten in der Südstadt lautstark und warfen mit Schneebällen.

Schwere Zeiten für die Austria-Fans. Bei der 1:2-Pleite gegen die Admira platze dann so manchen der Kragen. "Fink raus", hallte es von den Rängen. "Thorsten: Dieser Spielstil ist zum Kotzen" war auf einem Spruchband zu lesen. Zudem warfen einige Fans Schneebälle auf das Spielfeld. 

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"Wir haben uns das ganz anders vorgestellt. Das waren drei ganz schlechte Spiele hintereinander und heute tut es besonders weh", erklärt Markus Kraetschmer, Vorstand der Wiener Austria, im "Sky"-Interview. "Wir haben versucht mit vielen Gesprächen wachzurütteln. Es ist extrem enttäuschend und eine schwierige Situation. Franz Wohlfahrt und ich werden uns beraten."

Wie lange Thorsten Fink bei der Austria noch auf der Trainerbank sitzen wird, bleibt vorerst offen. "Wir müssen in der Woche Gespräche führen. Wir müssen daran arbeiten, dass es wieder aufwärtsgeht. Es gibt über jeden eine Diskussion, auch über mich. Ich werde weiter alles tun, um die Austria wieder in die Erfolgsspur zu bringen. Der Verein muss entscheiden, wie es weitergeht", so der Deutsche im Interview.

Kraetschmer zählt Fink an
Auf die Frage, ob Fink unumstritten ist, antwortete Kraetschmer:  "Ich glaube, es wäre ganz falsch jetzt hier irgendwelche Durchhalteparolen zu sagen. Ich bitte einfach um Verständnis, dass ich im Moment extrem sauer und angefressen bin, aber ich habe gelernt, dass man auch hier versuchen soll, die Emotionen etwas sacken zu lassen. Aber es gibt meiner Meinung nach in dieser Situation überhaupt kein Tabu, dass man etwas nicht andiskutieren kann. Wir müssen einen Turn-Around schaffen und das wird die Aufgabe sein, die Franz Wohlfahrt und ich zu lösen haben."

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