Fr, 22. Juni 2018

Wegen Raketenabschuss

18.02.2018 08:43

UN-Sicherheitsrat berät über Vorgehen gegen Iran

Die Raketenangriffe von Houthi-Rebellen im Jemen auf Saudi-Arabien beschäftigen den UN-Sicherheitsrat. Dieser soll nach dem Willen Großbritanniens, der USA und Frankreichs den Iran wegen dessen Rolle bei den Abschüssen verurteilen und den Weg für Strafmaßnahmen freimachen. Das sieht ein britischer Entwurf für eine UN-Resolution vor, der mit den beiden anderen Partnern abgesprochen ist.

Reuters hatte am Samstag Einsicht in das Dokument. Der Entwurf muss bis zum 26. Februar verabschiedet werden. Doch ob es dazu kommt, ist fraglich. Widerstand ist von der UN-Vetomacht Russland zu erwarten.

Stellvertreterkrieg zwischen Saudi-Arabien und Iran
Im Jemen liefern sich Saudi-Arabien und der Iran einen Stellvertreterkrieg. Eine von Saudi-Arabien geführte Militärkoalition kämpft gegen die mit dem Iran verbündeten Houthi-Rebellen. Ende vergangenen Jahres hatte Saudi-Arabien zwei Raketen von Houthi-Rebellen abgefangen.

Der Iran hat bestritten, den Aufständischen Raketen zu liefern. Aber UN-Experten sind zu dem Schluss gekommen, dass der Iran gegen Sanktionen verstoßen habe, da er solche Lieferungen nicht verhindert habe.

USA drängen auf Vorgehen gegen Iran
Die US-Regierung dringt seit Monaten auf ein Vorgehen der Vereinten Nationen gegen den Iran. "Dessen Raketen und hoch entwickelte Waffen tauchen in Kriegsgebieten überall im Nahen Osten auf", kritisierte die amerikanische UN-Botschafterin Nikki Haley in einem Beitrag für die Zeitung "New York Times".

 krone.at
krone.at

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentar schreiben

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team

Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Newsletter

Melden Sie sich hier mit Ihrer E-Mail-Adresse an, um täglich den "Krone"-Newsletter zu erhalten.