Mo, 16. Juli 2018

Stürmersuche?

25.01.2018 07:54

Offene Fragen bei Rapid zum Ende des Spanien-Camps

Knapp 120 Kilometer Anreise waren dann doch zu viel: Den für Mittwoch geplanten Test gegen Mönchengladbach II in Spanien sagte Rapid ab, stattdessen wurde zweimal trainiert. Am Donnerstag geht’s retour nach Wien. Mehr Bewegung als bei den Stürmern: Bei Joelinton hängt Grün-Weiß in der Warteschleife. Dazu gibt’s eine Nebenfront.

"Der Trainer soll nicht mit einer Verstärkung rechnen, aber ich schließe nichts aus, bin auf alles vorbereitet." Nein, das Stürmerthema ist für Sportchef Fredy Bickel noch nicht beendet. Ein, zwei Kandidaten aus dem Ausland hätte er an der Hand. "Aber nur, wenn etwas passiert", bleibt sich Bickel treu. Außer losen Anfragen für Kvilitaia ist noch nichts passiert. Auch zum Glück keine Verletzungen.

Aber: Armin Mujakic schnupperte jetzt zwar Profi-Luft, hat jedoch körperliche Defizite, bekommt Spezialtraining. "Er wird uns aber zwischendurch helfen können", glaubt Bickel an den 22-Jährigen. Dennoch keine Soforthilfe.

Während sich Joelinton in Benidorm stark präsentierte. Im Sommer läuft die Leihe aus, Rapid will ihn von Hoffenheim fix verpflichten, mit dem Zuckerl, dass bei einem Weiterverkauf beide Klubs profitieren. Dafür muss Bickel die Deutschen überzeugen, dass Rapid für seine Entwicklung besser ist. Aber noch gab’s keine Reaktion. "Bislang fehlt das Interesse an einer gemeinsamen Lösung", so Bickel.

Eine Erpressung?
Was seine Planungen – auch für den Sommer – erschwert. Und jetzt geht auch noch eine Nebenfront auf: St. Pölten will Eren Keles, für den auch Wolfsberg angefragt hat, nur holen, wenn Rapid Stürmer Alex Sobczyk zurücknimmt. Der 20-Jährige hat erst im November in Hütteldorf bis 2020 verlängert. "Wenn nicht, wäre es eine Unterlassungssünde gewesen, wenn er durchstartet", begründet Bickel. Aber jetzt will St. Pölten den Leihstürmer nicht mehr. So klingt der Deal nach einer Erpressung.

Rainer Bortenschlager, Kronen Zeitung

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