Di, 17. Juli 2018

Landesausstellung 2018

25.01.2018 06:05

11,5 Millionen Euro für Schau in Enns

Mit dem Falco-Hit „Junge Römer“ von Imitator Michael Simoner starteten die Ennser zum Jahreswechsel am Hauptplatz in ihr Landesausstellungsjahr. Um nun von 27. April bis 4. November unter dem Titel „Die Rückkehr der Legion. Römisches Erbe in Oberösterreich“ die alten Römer aufleben zu lassen.

Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren und gehen nun in die finale Phase. Damit sich ab 27. April dann interessierte Besucher auf Spurensuche in die Zeit des Imperium Romanum vor 1800 Jahren begeben können. Neben Enns mit der Lorcher Basilika und dem Museum Lauriacum gehören auch die römischen Badeanlagen in Schlögen und das Kleinkastell in Oberranna bei Engelhartszell zu den beeindruckenden Schauplätzen der Ausstellung.

Landesausstellungen neu positioniert
„Wir beschreiten in vielerlei Hinsicht neue Wege. Besonders hervorzuheben ist, dass erstmals alle Ausstellungen in vollem Umfang erhalten bleiben“, stellte Landeshauptmann Thomas Stelzer bei der gestrigen Programmpräsentation fest. Neue Wege auch deshalb, weil man die „zentralen Pfeiler des oberösterreichischen Kulturlebens“ neu positionieren will. Künftig gibt es Landesausstellungen nur noch alle drei Jahre. Die bereits geplanten Schauen 2024 in St. Florian und Steyregg, 2026 in Frankenburg und 2028 in Baumgartenberg und Klam fielen dem selbst auferlegten Sparkurs zum Opfer. Und: Die Landesförderung wird in Zukunft gedeckelt und ein neues Verfahren zur Vergabe und Maßnahmenfinanzierung eingeführt. Außerdem werden nach 2027 nur noch zwei Projekte im Voraus geplant.

Enns darf sich wohl glücklich schätzen, weil man noch aus dem Vollen schöpfen konnte. Das Land lässt sich ihr römisches Erbe, „Die Rückkehr der Legion“, immerhin 11,5 Millionen Euro kosten.

Mario Ruhmanseder, Kronen Zeitung

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