Do, 16. August 2018

Nach Achtelfinal-Aus

23.01.2018 07:49

Dominic Thiem: „Die Richtung stimmt aber!“

Dominic Thiem verabschiedete sich mit einer Fünf-Satz-Pleite gegen US-Nobody Sandgren von den Australian Open, zollte seinem Gegner Respekt: „Ich war alles andere als schlecht, aber er war einfach besser. Oben im Video spricht Davis-Cup-Teamchef Stefan Koubek über Thiems Niederlage gegen Sandgren.

“Wie im Vorjahr war für Dominic Thiem im Achtelfinale der Australian Open Endstation! US-Boy Tennys Sandgren, der vor dem Turnier noch nie ein Grand-Slam-Spiel gewinnen konnte, zeigte Österreichs Nummer eins die Grenzen auf, zwang Thiem nach 3:54 Stunden mit 2:6, 6:4, 6:7 (4), 7:6 (7), 6:3 in die Knie. „Es war kein schlechtes Spiel, ich hatte schon viel schmerzhaftere Niederlagen“, hielt sich die Enttäuschung bei Thiem jedoch in Grenzen.

Schlechter Start
Der Lichtenwörther erwischte einen denkbar schlechten Start, lag schnell 0:3 zurück. Danach ging es zwischen ihm und dem US-Boy aus Tennessee, der heuer zum ersten Mal im Hauptbewerb der Australian Open aufschlägt, hin und her. Nach verpasstem erstem Satz schien der 24-Jährige mit dem Gewinn des zweiten zurück auf Schiene. Nach verlorenem Tiebreak im dritten rettete sich Thiem nach Matchball gegen ihn im vierten noch in den fünften Satz, wo ein Break zum 4:2 Sandgren auf die Siegerstraße brachte.

„Ich weiß nicht, ob ich träume oder nicht. Ich wusste, ich muss meine Chancen nutzen, aggressiv spielen und gut servieren“, jubelte Sandgren. „Ich muss ihm Respekt zollen“, sagte Dominic, der nach Wimbledon und den US Open zum dritten Mal in Folge im Achtelfinale im fünften Satz gescheitert ist. „Kleinigkeiten haben den Unterschied ausgemacht. Ich war alles andere als schlecht, aber er war einfach besser.“

Dass die Nummer 97 die Nummer fünf entzaubern kann, überrascht Dominic nicht: „Das Level ist extrem hoch, hier kann fast jeder jeden schlagen.“ Das Minimalziel zweite Woche konnte Thiem abhaken und zum sechsten Mal in Folge ins Achtelfinale eines Grand Slams einziehen. „Die vierte Runde ist in Ordnung, körperlich hatte ich keine Probleme. Es geht definitiv in die richtige Richtung“, resümiert er nach zwei Wochen in Australien. Sein Landsmann Oliver Marach steht mit Mate Pavic nach einem Dreisatz-Sieg gegen Bopanna/Roger-Vasselin im Viertelfinale. Nach den Titelgewinnen in Doha und Auckland ist das Duo bereits elf Spiele in Folge ungeschlagen. Nun wartet das ungesetzte Doppel Daniell/Inglot (Nzl/Gb).

Maria Schaller/Melbourne, Kronen Zeitung

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