23.12.2017 12:39 |

Mordversuch in Wien

Attacke auf Nebenbuhler: 37-Jähriger festgenommen

Nach der blutigen Messerattacke auf den neuen Lebensgefährten seiner Ex-Freundin am Donnerstagabend im Wiener Bezirk Döbling hat die Polizei nun den mutmaßlichen Angreifer festnehmen können. Ermittler stellten den nach der Eifersuchtstat geflüchteten 37-Jährigen aus Syrien am Freitagabend im Bezirk Favoriten.

Der Verdächtige hatte - wie berichtet - in der Nähe der Wohnung seiner Ex-Freundin in der Heiligenstädter Straße dem ebenfalls aus Syrien stammenden Paar aufgelauert.

Der 37-Jährige ging auf das Paar zu und verlangte von der 24-Jährigen, zu ihm zurückzukommen. Andernfalls werde er sie umbringen, drohte er. Als der neue Freund der jungen Frau schützend dazwischenging, zückte der mutmaßliche Angreifer ein Messer und stach mehrmals auf seinen Nebenbuhler ein. Der 24-Jährige erlitt Stichwunden am Oberarm und an den Beinen, konnte sich aber noch selbst zur Polizei flüchten, die die Rettung rief. Nach der blutigen Attacke ergriff der dringend Tatverdächtige die Flucht, eine Fahndung nach ihm wurde eingeleitet.

Ermittler gehen von Mordversuch aus
Wie die Ermittlungen in dem Fall ergeben sollten, hatte der Täter bei dem Angriff auf den Brustkorb seines Gegenübers gezielt - die Polizei geht daher inzwischen von versuchtem Mord aus, erklärte Polizeisprecher Daniel Fürst am Samstag. Nur weil sich das Opfer noch weggedreht habe, habe es keine wesentlich schlimmeren Verletzungen gegeben.

Die Ermittler konnten den Verdächtigen jedenfalls am Freitag gegen 21.15 Uhr in der Quellenstraße lokalisieren und nahmen ihn fest.

Der 37-Jährige leugnet die Tat bislang, er wurde in die Justizanstalt Josefstadt eingeliefert.

 krone.at
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