Bizarrer Streit

Wo steht Wiens Touristenattraktion Nummer 1?

Österreich
08.08.2009 13:54
Streit um das Ranking der beliebtesten Wiener Touristenattraktionen: Das Schloss Schönbrunn hat sich zwar auch im Jahr 2008 an der Spitze der Sehenswürdigkeiten behaupten können - doch die Erzdiözese Wien will das nicht so stehen lassen und reklamiert Platz 1 in der Hitliste für den Stephansdom. Das Problem dürfte in der Zählweise liegen.

Im Ranking der Wien-Tourismus kam die Kathedrale mit einer halben Million Besucher ihrer Turm- und Katakombenführungen nur auf Rang 8. Doch die Diözese erhebt Einspruch: "Der Stephansdom ist konkurrenzlos unter den Touristenattraktionen Wiens", heißt es.

Schloss Schönbrunn verzeichnete 2008 insgesamt 2,581 Millionen Besucher. Doch nach Schätzungen des Kirchenmeisteramts würde der Steffl diese Zahl locker schlagen. Etwa drei Millionen Menschen, also fast eine halbe Million mehr als den Schönbrunner Spitzenreiter, besuchen den Steffl pro Jahr. Eine exakte Zahl könne man nur wegen des kostenlosen Eintritts nicht beibringen.

Die Gesamtliste der beliebtesten Sehenswürdigkeiten Wiens findest du in der Infobox!

Auf Platz 2 des offiziellen Sehenswürdigkeiten-Rankings folgt der Tiergarten Schönbrunn, der um rund 120.000 Besucher auf gut 2,579 Millionen Gäste zulegen konnte. Platz 3 ging nicht mehr an die Hofburg, sondern die wassergeplagte Albertina, die sich um rund 440.000 auf 997.000 Besucher verbessern konnte. Im Vergleich zum Jahr 2007 ebenfalls deutlich zulegen konnte laut Wien-Tourismus-Ranking das Kunsthistorische Museum, das mit 937.090 Besuchern auf Platz 4 landete, wobei hier die erfolgreiche Tutanchamun-Ausstellung eingerechnet wurde. Das Belvedere machte mit 807.283 Gästen einen Platz in der Skala gut und kam auf Rang 5.

Riesenrad verliert zwei Plätze im Ranking
Das Riesenrad im Prater fiel, trotz eines Zuwachses von 40.000 Besuchern, auf 660.000 zahlende Gäste um zwei Plätze und belegt nun Position 6. Es folgen die Kaiserappartements der Hofburg (632.000) und der Stephansdom, dem mit seinen Turm- und Katakombentickets der größte Sprung gelang: Er steigerte die Besucherzahl um 310.000 Personen auf 500.000 Gäste und schob sich von Platz 20 auf Rang 8 vor. Die Top Ten komplettieren der Donauturm (419.635) und das Naturhistorische Museum (372.778).

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