In Seenot geraten

Fünf Boote aus Schilfgürtel gerettet

Burgenland
14.06.2009 12:02
Starker Wind hat am Samstagnachmittag über das Wasser am Neusiedler See gefegt, sogar erfahrene Hobby-Segler gerieten in Not. Heftige Böen ließen Maste wie Streichhölzer brechen. Viele Boote kenterten oder wurden abgetrieben und saßen im Schilfgürtel fest. In der Ruster Bucht sorgte ein "Geisterboot" für helle Aufregung.

Reges Treiben herrschte am Samstag auf dem Neusiedler See. In Breitenbrunn gingen bei einer Laser-Regatta 80 Starter in ihren Ein-Mann-Booten ins Rennen. In Podersdorf stand eine Katamaran-Wettfahrt auf dem Programm. Auch in Rust fand neben dem Kindertraining eine Regatta statt. Über eine frische Brise durften sich die Segler anfangs noch freuen.

Hobby-Sportler im Kampf gegen Windstärke 6
Doch die Stimmung schlug bald um, als der Wind am Nachmittag immer heftiger wurde und gegen 16 Uhr die Stärke 6 erreichte. Viele Hobby-Sportler kämpften vergebens gegen die Naturgewalt an. Allein in Mörbisch musste die Feuerwehr fünf abgetriebene Boote mit 15 Ausflüglern an Bord aus dem Schilf retten. Ähnlich die Situation in Oggau, Illmitz, Weiden und Podersdorf. "Auch Masten brachen, stürzten um und blieben im Schlamm stecken", schildert ein Zeuge.

Herrenlos trieb ein Trainingsboot durch die halbe Ruster Bucht. Eine Böe hatte es vom Steg losgerissen.

von Karl Grammer, Kronen Zeitung
Symbolbild

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