Der LASK bleibt auch im neuen Jahr im Kühbauer-Flow. Dem Aufstieg ins Halbfinale des ÖFB-Cups ließen die Linzer am Samstag einen 1:0-Auftaktsieg in der Bundesliga gegen die WSG Tirol folgen. Spektakulär fiel der Erfolg gegen die Tiroler nicht aus, verdient war er allemal. Nach Salzburgs Ausrutscher am Tag davor zog der LASK mit dem Spitzenreiter gleich. Dietmar Kühbauer konnte damit jedoch nichts anfangen. „Das interessiert mich im Moment null“, betonte der Chefcoach.
„Da steigt der Puls nicht einmal eine Sekunde, da kann ich mich an einen Lügendetektor anhängen lassen“, führte Kühbauer weiter aus. Das Ziel für seine Mannschaft bleibe klar: das Erreichen der Meistergruppe.
In der aktuellen Form müsste für die Linzer schon einiges schieflaufen, um die Top sechs nicht mehr zu erreichen. 25 von 27 möglichen Zählern hat der LASK unter Kühbauer geholt. Der Trainer selbst sah dies nicht als selbstverständlich an. Auch gegen die WSG sei es kein Spaziergang gewesen. „Und nächste Woche ist es Ried, die uns biegen wollen.“
Da steigt der Puls nicht einmal eine Sekunde, da kann ich mich an einen Lügendetektor anhängen lassen.
Didi Kühbauer
Linzer Rasen als Spielverderber
Den Auftritt gegen die Wattener stuften die Schwarz-Weißen als souverän ein. Ein Spektakel wie im Cup gegen Blau-Weiß (3:2) war es nicht. Samuel Adeniran traf per Kopf, der holprige Linzer Rasen machte danach auf beiden Seiten Probleme. „Der Platz war für beide Seiten ein Spielverderber“, merkte Kühbauer an. Als Vorwand für die vergebenen Chancen wollte er dies nicht nehmen. „Aber ich freue mich auf Zeiten, in denen es wärmer ist.“
Selbstkritisch gab sich Sasa Kalajdzic. Der Angreifer bereitete das einzige Tor des Abends per Flanke vor, verpasste bei zwei Abschlüssen in der zweiten Halbzeit dann sein erstes Saisontor. „Ich bin imstande mehr zu leisten“, sagte die Wolverhampton-Leihgabe nach Schlusspfiff auf Sky. Der fitnesstechnisch sicher noch nicht am Plafond kratzende Kalajdzic sah dies als Teil des Prozesses. „Ich versuche mich zu stabilisieren. Da ist noch sehr viel Luft nach oben, aber ich mache mir keinen Druck.“
WSG unbelohnt
Druck will sich auch die WSG keinen machen. Der gesperrte Philipp Semlic sah von der Tribüne aus, dass sich seine Elf nicht im Stil eines Nachzüglers präsentierte. Große Torgefahr strahlten die Tiroler zwar selten aus, der Punktgewinn war aber bis zum Schlusspfiff möglich. „Wenn wir auf diese Performance schauen, dann wird sie sich zwangsläufig in Punkte ummünzen“, meinte Semlic. Nächste Woche geht es für die WSG gegen das nächste Spitzenteam. Meister Sturm Graz gastiert im Innsbrucker Tivoli-Stadion.
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