Man hatte offensichtlich mit Schlimmerem gerechnet: Und so konnte man den Stein, der AK-Präsident Walter Rotschädl vom Herzen plumpste, geradezu hören. Minus vier Prozent sind in Zeiten wie diesen mehr als ein Achtungserfolg. 65,7 Prozent sind auch eine satte, oder besser gesagt, beinahe eine Zweidrittelmehrheit.
Ein Interview mit Walter Rotschädl findest du in der Infobox!
40 Prozent Wahlbeteiligung
Es waren die Bastionen wie das Magna-Werk oder die Voest-Betriebe, die nicht wankten. Dort gab's - wider Erwarten - auch noch entsprechend hohe Wahlbeteiligung. Um die war es ansonsten übrigens traurig bestellt. Nur noch knapp 40 Prozent (2004 waren es noch 43) waren bereit, ihre Stimme für die Arbeitnehmer-Kammer abzugeben.
Enttäuschung beim ÖAAB
Enttäuschung beim ÖAAB und Spitzenmann Franz Gosch. Es ist zwar ein Zweier - nach 19,9 Prozent bei der letzten Wahl - vorne geworden, ein halbes Prozent Plus sind aber auch nicht das Gelbe vom Ei.
Grüne stagnieren
Lange Gesichter dagegen bei den FPÖ-Arbeitnehmern: Das Ziel ("Wir wollen zweistellig werden") wurde doch klar verfehlt. Wenngleich die vier Prozent der größte Gewinn aller Fraktionen ist. Die Grünen stagnieren am Stand von 2004. Das Endergebnis wird es - wegen ausstehender Wahlkarten - am Sonntag geben.
von Gerhard Felbinger und Gerald Schwaiger, "Steirerkrone"
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