Ein Haufen Akten

Die nächste Runde im Gerichtsfall SK Sturm

Steiermark
30.03.2009 18:03
Geschafft - den "Prolog" zum vermutlich bevorstehenden Prozess um den SK Sturm hat Staatsanwalt Johannes Winklhofer (Bild) hinter sich. Er hat das 687-Seiten-Gerichtsgutachten studiert, in dem die mutmaßlichen Verfehlungen der insgesamt zehn Beschuldigten aufgezählt werden. Jetzt geht es in die nächste Runde.

Übersichtlich wie gewohnt hat Gutachter Fritz Kleiner seine Expertise gestaltet. Das hat die Lesearbeit für Staatsanwalt Johannes Winklhofer vereinfacht. Jetzt warten weitere dicke Brocken.

Verfahren eingestellt?
Demnächst beginnen die Einvernahmen - Beschuldigte und Zeugen sind dran - "dann werde ich sehen, was ich noch brauche", sagt Winklhofer. Was am Ende herauskommt, weiß er noch nicht. "Es könnte auch sein, dass das Verfahren eingestellt wird." Das ist aber unwahrscheinlich.

8,6 Millionen Steuer-Minus
Allein die Lohnsteuerhinterziehungen dürften sich auf die Rekordsumme von 8,6 Millionen belaufen. Dazu kommt der Verdacht der grob fahrlässigen Beeinträchtigung von Gläubigerinteressen, aber auch wegen Veruntreuung, Betrugs und fahrlässiger Krida wird erhoben.

von Werner Kopacka, "Steirerkrone"

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