Mo, 20. August 2018

Hilfe für Pemba

10.02.2009 22:25

Bergretter als Samariter für 'Austausch-Nepalesin'

Viele von ihnen sind früher wie Everest-Bezwinger Gerfried Götschl selbst als Bergsteiger im nepalesischen Sherpa-Land unterwegs gewesen: Als Götschl und andere steirische Gipfel-Globetrotter erfuhren, dass Pemba, eine Sherpani, die in der Steiermark arbeitet, schwer krank ist, starteten sie sofort eine große Hilfsaktion.
"Pemba ist im Jahr 2002 durch ein Austauschprogramm des Alpenvereins bei uns gelandet", sagt Helga Traxler, die mit ihrem Mann Hans (beide im Bild mit Pemba) die Mödlingerhütte im Gesäuse betreibt. "Sie arbeitet für uns, aber im Laufe der Jahre ist sie zu einer Art Tochter für uns geworden."

Die Sherpani (31) stammt aus dem Dorf Khumjung auf 3.890 Metern Seehöhe. "Sie hat sich gut bei uns eingelebt, aber das Heimweh nach ihren Himlayabergen war immer da. Ein Großteil des Geldes, das sie bei uns als Helferin verdient hat, ist auch nach Nepal überwiesen worden - damit hat ihre fünfköpfige Familie finanziell überlebt.

Herzoperation in Graz
"Heuer, im Frühjahr, hat Pemba plötzlich stark zu husten begonnen, und wir haben sie deshalb untersuchen lassen", sagt Helga Traxler. "Dabei hat man festgestellt, dass ihre Herzklappen schwer beschädigt sind. Am 3. November wurde Pemba in Graz operiert."

Die Traxlers haben bisher alle Kosten beglichen, aber Pembas endgültige Genesung kostet mehr. Zum Glück gibt es die Allianz der Bergsteiger. Everst-Sieger Göschl: "Die Bergrettungsleute im Gesäuse und in Trieben sammeln eifrig für Pemba - aber ohne zusätzliche Spenden werden wir es wohl nicht schaffen."

Konto: Raiba Admont (BLZ 38001), Nr. 200004937

von Werner Kopacka, "Steirerkrone"

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