Di, 25. September 2018

"Bauernsterben"

10.02.2009 22:28

Immer mehr steirische Landwirte geben auf

Um gewaltige 25 Prozent ist der Milchpreis seit dem Vorjahr gefallen. Im Jänner 2008 bekamen unsere Erzeuger noch 40 Cent pro Liter, jetzt sind es nur 30. Die steirische IG Milch - Interessensvertretung der Betroffenen - fürchtet ein Bauernsterben: "Um diesen Betrag können wir nicht mehr kostendeckend produzieren!"
"Es ist einfach zu viel Milch auf dem Markt und das ist die Folge der EU- Agrarreform, die Ende 2008 beschlossen wurde", sagt Erna Feldhofer, die Sprecherin der steirischen IG Milch. Durch die Anhebung der Milchquote sei der Preis in den Keller gefallen. Seitens der steirischen Landwirtschaftskammer heißt es, man habe sich ja ohnehin "gegen die Quoten-Anhebung gestemmt", aber in der EU habe die dafür nötige Mehrheit gefehlt.

Aufstockung der Milchquote zurücknehmen
Die IG Milch fordert, die Aufstockung der Milchquote zurückzunehmen. "Täglich hören bei uns zwei bis drei Milchbauern auf", warnt man. Die Kammer weist auf das Ausgleichspaket hin, das man für die Milchbauern durchgesetzt habe. "Es gibt heuer eine Weide- und Milchkuhprämie, mit der die Nachteile teils abgefedert werden."

Symbolbild

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