30.12.2008 14:21 |

Höchststärke 3,8

49 spürbare Erdbeben im Jahr 2008

Im Jahr 2008 sind insgesamt 49 Erdbeben in Österreich spürbar gewesen. Zuletzt führten bei Neunkirchen in Niederösterreich am 7. Dezember Erschütterungen mit einer maximalen Stärke von 3,8 auf der Richter-Skala zu zahlreichen Gebäudeschäden, berichtete der Erdbebendienst am Dienstag in einer Aussendung. Wien, Salzburg und das Burgenland blieben von den Ereignissen im ablaufenden Jahr verschont.

13 Mal bebte in Tirol die Erde, achtmal in Niederösterreich, siebenmal in der Steiermark, siebenmal in Kärnten, fünfmal in Oberösterreich und zweimal in Vorarlberg. Sieben Erschütterungen hatten ihr Epizentrum im Ausland, konnten aber in Österreich wahrgenommen werden.

Erstes Beben Ende Jänner
Das erste stärkere Beben des Jahres mit einem Wert von 3,5 auf der Richter-Skala wurde am 30. Jänner um 15.54 Uhr bei Neunkirchen im südlichen Wiener Becken gemessen. Bereits rund ein Monat später, am 26. Februar um 20.57 Uhr, bebte die Erde im südlichen Niederösterreich, diesmal bei Gloggnitz. Dieses Ereignis wies ebenfalls eine Richter-Magnitude von 3,5 auf.

Die nächsten Stöße - wiederum mit einer Intensität von 3,5 auf der Richter-Skala - wurden am 18. März um 12.03 Uhr bei Fulpmes in Tirol registriert. Das Beben war auch in Innsbruck spürbar gewesen. Am 19. Juli erschütterte um 00.54 Uhr ein Erdstoß mit der Stärke von 3,8 auf der Richterskala die Region östlich des Dachstein-Gebirges in der Steiermark. Ein Beben mit derselben Stärke wurde - wie schon oben erwähnt - am 7. Dezember um 3.47 Uhr bei Neunkirchen in Niederösterreich verzeichnet.
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