Mo, 25. Juni 2018

Ski-Weltcup

20.11.2003 12:52

Miller schärfster ÖSV-Konkurrent

Hermann Maier und seine Kollegen haben mit US-Boy Bode Miller noch eine Rechnung offen. Die Fortsetzung des alpinen Weltcups am Wochenende auf den Olympia-Pisten von Park City wird für unsere Ski-Asse nach der Demütigung zum Saisonauftakt in Sölden zur Revanche mit dem Doppel-Weltmeister.
"Wir haben uns für die Rennen vorgenommen,Bode Miller zu schlagen", sagte Cheftrainer Toni Giger. Ausgerechnetam österreichischen Nationalfeiertag hatte Miller das ersteSaisonrennen überlegen gewonnen und sich damit endgültigin die Favoritenrolle auf den Gewinn der großen Kristallkugelgefahren.
 
Miller will den Gesamt-Weltcup
"Das einzige realistische Ziel ist natürlichder Gesamtweltcup", sagte Miller und demonstrierte so sein scheinbarunerschütterliches Selbstvertrauen. Gerade im Riesenslalom(Samstag 18.00/21.00 Uhr)ist der 26-Jährige aus Franconiaim US-Bundesstaat New Hampshire derzeit das Maß aller Dinge.
 
Eberharter beeindruckt
Doch auch am Sonntag im Slalom - seiner einstigenLieblingsdisziplin - ist mit ihm zu rechnen. Schon währenddes Trainings im Spätsommer hatte er die Konkurrenz deutlichdistanziert und auch Titelverteidiger Stephan Eberharter beeindruckt."Wer aber um den Weltcup mitfahren will, muss über die gesamteSaison hin starke Leistungen zeigen", sagte der zuletzt an Grippeerkrankte Zillertaler.
 
Bei aller Sorge um die vermeintliche Leistungslückedürfte Miller den Österreichern aber auch nicht ganzungelegen kommen. Der smarte Athlet zählt neben Maier undEberharter derzeit zu den wenigen Weltcup-Fahrern mit Potenzialzum vermarktungsfähigen Superstar und hält den Skisportsomit in den Schlagzeilen.
 
"Bunter Hund" Miller
Nicht nur sein den physikalischen Gesetzen eigentlichwidersprechender Fahrstil, sondern auch sein nicht immer den Konventionenentsprechendes Auftreten macht den zweifachen Olympia-Zweitenvon 2002 zum "bunten Hund" im Weltcup- Zirkus.

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