Tote auf der "Süd"

Nächster Rückschlag – auch DNA half nicht weiter

Steiermark
10.11.2008 13:24
Fast drei Jahre, nachdem neben der Südautobahn in Pirka bei Graz eine Frauenleiche aufgefunden worden war, sind die Chancen, die Ermordete identifizieren zu können, nur noch minimal: Denn: In keinem europäischen Land sind ihre DNA-Daten registriert, und sie dürfte auch nicht als vermisst gemeldet worden sein.

Die Leiche war am 9. Jänner 2005 entdeckt worden. Obwohl der Mörder sie mit Benzin übergossen und angezündet hatte, konnte noch eine Menge an Spuren sichergestellt werden. Einer deutschen Anthropologin gelang es sogar, das Gesicht zu rekonstruieren (Foto). Und mittels Isotopenuntersuchung wurde unter anderem festgestellt, dass die junge Frau in Griechenland oder Kroatien aufgewachsen war. Doch das alles half der Mordgruppe des Landeskriminalamts nicht weiter. Deren Chef Anton Kiesl sagt: "Jetzt steht fest, dass die DNA-Daten der Toten nirgendwo in Europa, auch nicht außerhalb der EU, registriert sind. In ganz Europa ist diese Frau auch nicht als abgängig gemeldet."

Chinesische Behörden helfen nicht
Bis jetzt konnte die Tote auch nicht anhand ihrer Kleidung identifiziert werden. Der Büstenhalter zum Beispiel ist ein chinesisches Produkt der Marke "Mellow". "Doch", so Kiesl, "die chinesischen Behörden haben bisher auf alle unsere Anfragen nicht reagiert..."

von Peter Riedler, "Steirerkrone"

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