Do, 21. Juni 2018

Betreuung

29.10.2003 12:50

Älter werden in Österreich

Die Zahl der über 60-Jährigen wird bis 2011 auf 2,3 Millionen steigen. Die Zahl pflegebedürftiger Menschen auf 800.000. Sind wir für diese Entwicklung gerüstet? Die Fakten sind leider nicht ermutigend: Skandalöse Zustände in manchen Pflegeheimen, bedingt durch Sparmaßnahmen, zu wenig und schlecht bezahltes Personal.
Zur Zeit gibt es nur Lösungsansätzewie das Pflegegeld und der Heizkostenzuschuss. Wer aber erledigtzum Beispiel Behördenwege für Senioren, die schlechtsehen, schlecht hören und gehbehindert sind? Wer schlepptihnen schwere Einkaufstaschen nach Hause?
 
"Die Jobfabrik"
Ein Lichtblick ist hier das Wiener Projekt "Die Jobfabrik":Lernbehinderte Jugendliche erledigen gegen ein gewisses Entgeltkleinere Arbeiten in Haus und Garten. Schwer zu verkraften fürPensionisten sind auch Kleinreparaturen. Dienstleistungen sindteuer, da mit hohen Lohnnebenkosten und Mehrwertsteuer belastet.
 
Pfusch als Zukunft?
Hängt die Lebensqualität der Senioren alsovom Pfusch ab? Spartenobmann des Wiener Gewerbes, Komm.-Rat Ing.Gottfried Parade: "Wir haben wiederholt Senkung der Mehrwertsteuerin einigen Bereichen vorgeschlagen. Dies würde Pfusch eindämmenund den Senioren zugutekommen."
 
Erika Frischler

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