So, 23. September 2018

Nach Magna-Schock

16.10.2008 09:23

Transporteure und Autocluster in Bedrängnis

Wie geht es nach dem Magna-Schock in der Branche weiter? Die ersten Meldungen am "Tag danach" klingen alles andere als positiv. Der Autocluster gerät in Bedrängnis, und auch die Transporteure leiden: 160 Mitarbeiter (hauptsächlich im Logistikbereich) werden gekündigt.

Wenn Magna, nach wie vor der größte private Arbeitgeber des Landes, kränkelt (ab Anfang November wird für fünf bis sechs Wochen die Hälfte der Produktion stillgelegt), geht es der gesamten Branche schlecht. Schließlich hängt am Grazer Werk auch der steirische Autocluster mit seinen 180 Mitgliedsbetrieben und mehr als 40.000 Beschäftigten.

Beim Arbeitsmarktservice rechnet man, dass 1.000 bis 2.000 Beschäftigte (Lieferanten, Logistiker) kurzfristig ebenfalls auf Kurzarbeit umsatteln müssen. Ob es Kündigungen geben wird, steht zurzeit aber noch in den Sternen.

Transporteure rechnen mit 160 Entlassungen
Die steirischen Transporteure leiden bereits unter den Turbulenzen bei Magna-Steyr: Die Fachgruppe Transporteure der Wirtschaftskammer hat recherchiert, dass 160 Mitarbeiter "als direkte Konsequenz der Kurzarbeit" entlassen werden müssen! Güterbeförderer Erich Braunstein zur "Steirerkrone": "Für die Autoindustrie ist mein Betrieb mit 25 Fahrzeugen im Einsatz. Künftig werden es wohl nur noch drei sein..."

von Gerald Schwaiger und Gerhard Felbinger, "Steirerkrone"

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Eingeloggt als 
Nicht der richtige User? Logout

Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung.

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Steiermark

Newsletter

Melden Sie sich hier mit Ihrer E-Mail-Adresse an, um täglich den "Krone"-Newsletter zu erhalten.