So, 19. August 2018

Bub in Lebensgefahr

17.09.2008 13:43

Zweijähriger in Wien aus Fenster gestürzt

Ein zweijähriger Bub ist am Montag in Wien-Favoriten bei einem Sturz aus dem Fenster lebensgefährlich verletzt worden. Das Kind fiel aus sechs bis sieben Metern Höhe auf den Asphalt und wurde mit einem Schädelbruch ins Krankenhaus eingeliefert, so die Polizei. Die Mutter des Buben dürfte zum Zeitpunkt des Unfalls nicht in der Wohnung gewesen sein.

Zu dem Unglück kam es gegen 14.20 Uhr in der Buchengasse. Die Mutter des Buben dürfte einkaufen gewesen sein, der Vater war in der Arbeit. Der Zweijährige und sein einjähriger Bruder waren alleine in der Wohnung in ihren Gitterbetten.

Der Ältere dürfte dann auf das Fensterbrett geklettert sein. Laut Oberstleutnant Norbert Janitsch vom Kriminalkommissariat Süd lagen neben dem Kleinkind am Gehsteig einige Spielkarten verstreut. Der Bub könnte also mit den Karten gespielt und deren Flug im Wind zugesehen haben - und dann vom Fensterbrett gefallen sein.

Eltern werden mit Dolmetscher einvernommen
Fremdverschulden könne man ausschließen, so Janitsch. Ob eine Verletzung der Aufsichtspflicht vorliege, werde noch geprüft. Die Eltern, ein aus Ägypten stammendes Paar, das schlecht Deutsch spricht, werden derzeit mit Hilfe eines Dolmetschers einvernommen. Erst dann könne man die genauen Umstände klären - etwa ob das Fenster bereits geöffnet war oder vom Kind geöffnet wurde.

Symbolbild

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentar schreiben

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team

Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Aktuelle Schlagzeilen

Newsletter

Melden Sie sich hier mit Ihrer E-Mail-Adresse an, um täglich den "Krone"-Newsletter zu erhalten.