Dennoch ist der sekundäre, also industrielle Sektor aus der Ennstaler Gemeinde nicht mehr wegzudenken - und der manifestiert sich vor allem in der hiesigen "Maschinenfabrik", vormals "Noricum".
Seit 1994 wieder auf Kurs
An "Noricum"-Zeiten wollen die Obersteirer aber nicht mehr so gerne erinnert werden. Zu tief hat sich der Skandal um die (geheimen) Kanonenlieferungen in den damals kriegsführenden Iran bei den Menschen eigegraben. Seit 1994, als das Nachfolge-Unternehmen gegründet wurde, ist man aber wieder auf Kurs.
Man hat sich auf die Produktion von Verschleißteilen, Brechwerkzeugen und Materialien für Brechwerkzeuge spezialisiert, wie Geschäftsführer Heinrich Obernhuber der "Steirerkrone" erklärt: "Wir bieten zum Beispiel wassergekühlte Roste für Müllverbrennungsanlagen an. Unser Marktanteil dafür liegt global bei 80 Prozent."
Erfolgreicher Imagewandel
Mit den innovativen Produkten hat man sich bereits weltweit einen Namen gemacht, 90 Prozent des Umsatzes werden im Export erwirtschaftet. "Unser Name ist im In- und Ausland wieder sehr positiv besetzt", gibt sich Obernhuber optimistisch, dass das Auftragshoch (der aktuelle Jahresumsatz liegt bei 120 Millionen Euro!) auch in Zukunft anhält. "Mit nur 400 Mitarbeitern sind wir gestartet, jetzt halten wir wieder bei mehr als 800." Und in Liezen ist man wieder stolz auf den Top-Arbeitgeber.
von Gerhard Felbinger, "Steirerkrone"
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