Hausgeräte-Ranking
Was wir mögen – und was nicht
Gesamtsieger als liebstes Hausgerät wurde der praktische Geschirrspüler (23,4%). Allerdings – an dieser Wahl schieden sich die (Geschlechter-) Geister. Denn auf das Siegerpodest verhalfen dem „Abwasch-Butler“ eindeutig die Frauen. Geht es nach den Männern, so heißt es: „Gold“ für die Espressomaschine. Eine Wertung, die im Übrigen einige Rückschlüsse auf die tatsächliche Rollenverteilung in der heimischen Haushalts-Arbeitsteilung zulässt. So richtig gerne haben die Österreicher dann auch noch in dieser Reihenfolge Waschmaschine, Herd und Wäschetrockner.
Das ist wichtig
Bei den aktuellen Trends nimmt der Wunsch nach energiesparenden Hausgeräten eindeutig Platz eins ein, wobei hier auch ganz aktiv von den Konsumenten nachgefragt wird. Aber nicht nur unauffällig im Energieverbrauch müssen die Hausgeräte sein, auch bei ihrer Arbeit sollen sie sich möglichst leise verhalten. „Geräuscharm“ lautet daher das aktuelle Motto, nicht nur bei Waschmaschinen und Co., sondern auch bei Kühl- und Gefriergeräten.
„Zeit ist Geld“ und das gilt auch für die Arbeitszeiten der Hausgeräte. Die Geschwindigkeit ist wichtig. Beim Kochen bedeutet dies etwa superschnelle Aufheizzeiten des Herdes, bei Geschirrspüler und Waschmaschinen erweisen sich zeitverkürzte Programme als die „Renner“.
Auf Platz fünf der Trends liegen dann Automatikprogramme, die vor allem eines sind: einfach einzustellen. Nachdenken und technisch tüfteln ist bei der Programmwahl eindeutig nicht gefragt.
Geht - und geht gar nicht
Wünsche, Vorlieben und Abneigungen bei österreichischer Küchenarbeit stellten ebenfalls einen Gegenstand der Studie dar.
- In: Leichte Reinigung beim Kochen. Niemand will stundenlang Herd und Backrohr putzen. 63 % wünscht sich eine Spezialbeschichtung für leichteres Putzen und 44 % interessieren sich für selbstreinigende Backrohre.
- In: Vitaminreich kochen. Mehr als die Hälfte der Befragten schwört aufs gesunde Leben und somit punktet auch der Dampfgarer ganz kräftig.
- In: Automatisches Abtauen. Mehr als sechs von zehn Befragten ist diese Funktion wichtig,
- In: Unterschiedliche Temperaturzonen, vor allem Frischhaltezonen um die Null Grad im Kühlschrank, die die Haltbarkeit von Lebensmitteln verlängern.
- In: Flexible, höhenverstellbare Körbe sind für sechs von zehn Österreichern ein Muss beim neuen Geschirrspüler.
- In: Programme für stark verschmutztes Geschirr.
- Out: Backrohr schrubben. Das geht den meisten Österreichern gehörig auf die Nerven.
- Out: Platznot im Kühlschrank. „Extragroß“ und gar nicht bescheiden wünscht sich ein stolzes Drittel der Befragten ihren Kühlschrank. Die Temperaturbereiche sollen kombinierbar und vom Einfrieren bis zur Weinlagerung reichen.
- Out: Händisch abwaschen. Lieber mehr Programme beim Geschirrspüler als selbst zum Schwamm zu greifen.
Im Rahmen der Studie wurden 500 Personen repräsentativ für die österreichische Bevölkerung ab 20 Jahren befragt.







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