"Geschäfte standen leer, viele Häuser waren stark sanierungsbedürftig, manche glichen gar Ruinen", erinnert sich Heimo Maieritsch, Citymanager der Stadt, an eine Zeit, als das Mariahilfer Viertel noch im Dornröschenschlaf lag.
Das Blatt hat sich seither gewendet - eine Entwicklung, die auch den Hauseigentümern nicht verborgen blieb: "Kaum steigt das Interesse, schnellen auch die Mieten in die Höhe", meint Karin Wintscher-Zinganel, Organisatorin des Design-Festivals "assembly" und Kennerin der Szene.
"Die Szene braucht Unterstützung"
Aber die "Jungen Kreativen" können sich hohe Mieten nicht leisten; oder noch nicht. Immerhin seien viele der Geschäfte (noch) ein Geheimtipp. Man müsse den Geschäftsleuten Zeit zur Entwicklung geben und diese nicht im Keim ersticken: "Die Szene braucht Unterstützung", so Wintscher-Zinganel - "damit sie nicht wie ein Wanderzirkus von Viertel zu Viertel ziehen muss".
Also was tun, um eine nachhaltige Entwicklung zu ermöglichen? Der Stadt fehlt die Handhabe: "Man kann nur an die Hausbesitzer appellieren, diese positive Entwicklung zu fördern", erklärt Maieritsch.
von Ernst Grabenwarter, "Steirerkrone"
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