Gartenbeleuchtung
Setz den Garten in Szene!
Licht macht Stimmung. Das gilt für das Innere des Hauses ebenso wie für den Außenbereich. Mit der richtigen Beleuchtung können Schwimmteich, Büsche, Sträucher oder Wege eindrucksvoll betont werden und je nach Geschmack spannende optische Akzente gesetzt werden.
Doch eine gut geplante Beleuchtung des Gartens kann noch wesentlich mehr als nur einfach schön sein. Sie ist ein wichtiger Sicherheitsfaktor. Nicht nur im Kampf gegen ungebetene Eindringlinge, sondern auch im Herbst oder Winter, wenn Wege zu jeder Tageszeit so gut beleuchtet sind, dass Schnee, gefrorenes Laub oder Glatteis auf Gartenwegen mühelos auch von jedem Besucher gesehen werden können.
Einige Grundregeln
Sollen die künftigen Lichtspiele im Garten über bloße „Windlicht-Romantik“ im Sommer hinausgehen, empfiehlt es sich jedenfalls, den Rat von Fachleuten einzuholen. Denn gerade im Außenbereich gelten ganz besondere Anforderungen, will man später mit der Beleuchtung gut, sicher – und auch sparsam leben.
Das betrifft nicht nur die verschiedenen Beleuchtungskörper selbst, von denen es mittlerweile eine Vielzahl für die verschiedensten Einsatzbereiche (z.B. Schwimmteich!) am Markt gibt, sondern auch Grundregeln der Lichtwirkung.
Einer der am häufigsten gemachten Fehler bei den selbstgeplanten Gartenbeleuchtungen ist etwa, dass Objekte, die betont werden sollen, ganz falsch angestrahlt werden. Nicht nur, dass die erwünschten Effekte so nicht erzielt werden, sondern eine solche falsche Beleuchtung kann auch richtig Ärger mit geblendeten Nachbarn bringen.
Häufig wird im Eifer des Beleuchtungsrausches auch vergessen, dass man mit den Lampen auch im Gartenalltag gut leben können muss. Einfach in den Boden zu steckende Lampen sind zwar sehr praktisch, entpuppen sich aber im Alltag nicht selten als Stolpersteine beim Rasenmähen.
Kostspieliger Luxus oder erschwinglicher Komfort?
Wie bei vielen Projekten rund um Haus und Garten sind auch hier keine Grenzen nach oben gesetzt. Was aber viel wichtiger ist: Gute Gartenbeleuchtung ist auch schon um einige hundert Euro zu haben. Das inkludiert auch im Alltag wichtige Zusatz-Extras wie etwa Zeitschaltuhr oder Dimmfunktion.
Tipp: Bei guten Beleuchtungs-Fachgeschäften ist die Beratung und Mithilfe bei der Planung meist mit keinen Zusatzkosten verbunden. Auch kann man bei den vielen Ausstattern wählen, was man selbst tun möchte und wo man professionelle Hilfe hinzuziehen möchte.
Wer ganz auf Eigenregie setzt, sollte allerdings sehr überlegt an den Einkauf gehen. Die Baumärkte bieten ein reiches Sortiment an, doch für den Beleuchtungslaien ist es oft schwer, sich die kombinierte Wirkung verschiedener Lichtquellen in der Praxis vorzustellen. Besser (und billiger) ist es hier, zunächst einmal bescheiden mit einigen wenigen, aber guten Leuchten anzufangen, dann das Ergebnis einige Zeit auf sich wirken zu lassen und gegebenenfalls dann später „aufzustocken“. So können unnötige Käufe vermieden werden.
In die Kostenüberlegungen miteinzubeziehen sind aber jedenfalls auch die laufenden Betriebskosten. Energiesparsystemen sollte man daher jedenfalls der Vorzug geben.







Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.